Der Geschenke-Guide für Reisefans – Über 40 kreative Ideen

Lesezeit: 23 Minuten

Der Bücher-Narr

Abkürzung
Seite 1 – Der Kleinkram-Liebhaber
Seite 2 – Der Vorbereitete
Seite 3 – Der Packprofi
Seite 4 – Der Gadget-Verehrer
Seite 5 – Der Abenteurer
Seite 6 – Der Bücher-Narr
Seite 7 – Der Geschenke-Verweigerer

Wenn man gerade nicht reist, gibt es eigentlich nur eine einzige Sache, die fast genauso schön ist: Übers Reisen lesen! Sei es als Reisevorbereitung, Mini-Flucht aus dem Alltag oder Strand-Lektüre – hier ist meine Auswahl für dich. Hast du noch weitere Tipps für mich? Dann gerne rein damit in die Kommentare!

  1. Dokumentarisches

Humans of New York: Stories (Brandon Stanton)












Kein anderer Straßenfotograf schafft es, normale Menschen so authentisch und einfühlsam abzubilden, wie Brandon Stanton. In diesem Band werden Geschichten der porträtierten New Yorker erzählt – von witzig und poetisch bis hin zu herzzerreißend traurig ist alles dabei. Dieses Buch möchte ich wirklich jedem empfehlen!! (Link zum Shop)

First they killed my father (Loung Ung)













Geschrieben wurde dieses aufwühlende Buch von einer Überlebenden des Pol Pot Regimes in Kambodscha. Als die Ära der Roten Khmer 1975 begann, war Loung Ung noch ein kleines Mädchen und erzählt in diesem spannenden Stück Geschichte, wie sie diese Zeit überleben konnte. Ein absolutes Muss für jeden, der nach Kambodscha reist! Du kannst natürlich auch auf die Verfilmung warten, die im Augenblick unter Angelina Jolies Regie entsteht. (Link zum Shop)

  1. Erzählungen

Post aus Hawaii (Mark Twain)












Mark Twains leicht ironischen Reiseberichte von seiner Zeit auf der Inselgruppe sind ein Stück Zeitgeschichte. Witziger kann wohl niemand über Hawaii schreiben. (Link zum Shop)

Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossenen Türen (Stephan Orth)












Dieses humorvolle Buch gewährt einen spannenden Einblick in die iranische Kultur – sei es eine Bikiniparty in der Pilgerstadt Mashhad, ein Sadomaso-Geheimtreffen in Teheran oder ein Wohnzimmer-Date mit versammelter Großfamilie. Das Land ist mehr als nur seine Außenpolitik. Für alle, die noch einen letzten Schubs für ihre Iran-Reise brauchen. (Link zum Shop)

Boarderlines (Andreas Brendt)












Andreas hat mit diesem autobiografischen Roman eine witzige und authentische Liebeserklärung ans Reisen und Surfen geschrieben. Er sagt selber von sich, seine ungebrochene Naivität sei seine beste Charaktereigenschaft, die ihn immer wieder in die absurdesten Situationen gebracht hat: Zehn Jahre lang hat er ein Leben zwischen Pistolen, Edelsteinen, Malaria, entlegenen Inseln, Ganoven und allwissenden Professoren geführt – nur um ein paar seiner Abenteuer zu nennen. (Link zum Shop)

Eine Insel nur für uns (Adrian & Nina Hoffmann)












Als Aussteiger-Paar die Natur und Einsamkeit genießen – für zwölf Monate haben Adrian und Nina diesen Traum wahrgemacht und auf einer einsamen Insel im Königreich von Tonga gelebt. Ein unvergessliches Abenteuer an einem Ort, der ihrer Vorstellung vom Paradies sehr nahekommt – aber auch Gefahren birgt. Besonders für Leser geeignet, die mit einem ähnlichen Gedanken spielen. (Link zum Shop)

Frühstück mit Elefanten (Gesa Neitzel)












Für Afrika-Liebhaber kann ich dieses Buch empfehlen. Gesa beschreibt mit viel Emotion und voller Liebe zum afrikanischen Kontinenten, was sie bei ihrer Ausbildung zur Rangerin im afrikanischen Busch erlebt hat. (Link zum Shop)

Bali Daze (Cat Wheeler)












Die Kanadierin Cat erzählt in einer Reihe von Kurzgeschichten von ihrem Alltag auf Bali. Wer mit dem Gedanken spielt, länger auf Bali zu leben, findet hier interessante Anekdoten und Einblicke. (Link zum Shop)

Zwei um die Welt in 80 Tagen ohne Geld (Hansen & Paul Hoepner)












Eher harte Arbeit als Reisespaß ist dieses Abenteuer, das einiges an Improvisationstalent fordert. Die Zwillinge reisen einmal um die Welt und wollen die finanziellen Mittel dabei verdienen: als Handwerker, Umzugshelfer und Verkäufer selbst gestalteten Schmucks. Dabei lernen sie, dass man nicht zu Fuß nach Myanmar einreisen kann, wie schwer es ist, auf Indiens Straßen Geld zu verdienen und wie unglaublich großzügig Menschen rund um den Globus sind. (Link zum Shop)

The Travel Episodes (Johannes Klaus)












30 abwechslungsreiche Kurzreportagen von handverlesenen Reisebloggern, die ihre Geschichten ursprünglich in den „Reisedepeschen“ erzählen. Die Details der Reportagen machen jede Destination spannend – egal ob Langeoog, Pakistan, Myanmar oder die Antarktis. (Link zum Shop)

Shiva Moon (Helge Timmerberg)












Was bleibt von Indien übrig, wenn man das Land immer und immer wieder bereist hat? Wenn Esoterik und Sinnsuche keine Rolle mehr spielen? Der Reisejournalist Timmerberg hat ein erfrischend nüchternes Indien-Porträt geschaffen, ohne endlose Landschafts- und Menschenbeschreibungen oder Abhandlungen über Götter und Historik. Er schreibt hemmungslos subjektiv, aber dabei kurzweilig und charmant. (Link zum Shop)

  1. Romane

Nächsten Sommer (Edgar Rai)












Roadtrips haben oft etwas Magisches an sich und dieser sehnsuchtsvolle Roman fängt genau dieses Gefühl ein. Es ist ein Roadtrip der den Sommer, die Freiheit und die Liebe atmet. Es wird gelacht, gestritten, musiziert, philosophiert, gekifft und auch geschwiegen auf der Suche danach, was man vom Leben wollen soll. Ein warmherziges, heiteres und zeitweilig trauriges Buch. (Link zum Shop)

Shantaram (Gregory David Roberts)












Der australische Gewaltverbrecher Lindsay strandet in einem Slum in Bombay. Mehrmals schrammt er nur mit Mühe am Tod vorbei, leidet unsagbar, gewinnt und verliert die besten Freunde. Es ist eine autobiographisch wirkende Geschichte. Zu real wirken die Beschreibungen in ihren zahlreichen brutalen Momenten, vor allem aber in den Charakterzügen der Menschen, alle voran der Inder aus den Slums. Die Abenteuergeschichte handelt von Selbstfindung und der Liebe zur indischen Kultur. (Link zum Shop)

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (François Lelord)












Eine charmante Geschichte über einen Psychiater, der sich auf eine Reise um die Welt macht, um nach dem Ursprung des Glücks zu suchen. Menschliche Seelenwüsten, Brutalität und Krankheiten wechseln sich mit gelernten Glückslektionen und einem liebevollen Blick auf Menschen ab. Die Buchverfilmung von 2014 lohnt sich auch sehr und lässt einen glücklich zurück. (Link zum Shop)

  1. Reiseführer

Lonely Planet Best in Travel 2017












Als Inspiration für die Urlaubsplanung 2017 super geeignet, besonders wenn das nächste Reiseziel noch nicht feststeht. Die Qual der Wahl! (Link zum Shop)

36 Hours. Europa (Barbara Ireland)












Bei der Planung von Weekend Trips in Europa ist dieses Exemplar ein super Anhaltspunkt. Und nicht nur die Destinationen, sondern auch die Gestaltung sind wirklich ansprechend: Leineneinband, Lesebändchen zum Unterteilen des Buches und sehr schönes festes Papier. Was will man mehr? (Link zum Shop)

Die Klassiker
Manche Verlage haben es einfach drauf, was Reiseführer angeht. Mit den Klassikern von Marco Polo, Stefan Loose oder Lonely Planet kann man für den Anfang nicht viel falsch machen – auch wenn die Geheimtipps nicht mehr ganz so „lonely“ sind, wenn sie jeder nachlesen kann.

  1. Sammlungen

Atlas Obscura (Joshua Foer, Dylan Thuras, Ella Morton)











Dir sind die Lonely-Planet-Pfade schon zu zertrampelt? Dann lern die skurrilsten Orte dieser Welt kennen. Zum Beispiel das griechische Schlangenfestival und die kanarische Insel, auf der mit Pfeif-Lauten kommuniziert wird. Wirklich ein cooles Buch! (Link zum Shop)

Die Kunst, andere mit seinen Reiseberichten zu langweilen (Matthias Debureaux & Patricia Klobusiczky)












Reisen bringt das Bedürfnis mit sich, davon zu erzählen. In einer Mischung aus Satire und Kulturgeschichte untersucht Debureaux das Phänomen der Reiseberichte als Selbstdarstellung und Trophäensammlungen. Dabei geht es um „Globetrottel“, die überall göttliche Momente erleben. Digitale Nomaden, die alles besser wissen. Fremde, die sich als Einheimische aufführen. Smartphoner, die ein weiteres Leben zur Sichtung ihrer Daten brauchen. Und um Alternative, die im Mainstream untergehen. (Link zum Shop)

122 Things to Do in Bali (Petra Hess & Melissa Schumacher)












Der englische Titel trügt, denn dieses Buch ist auf Deutsch und basiert auf persönlichen Erfahrungen der „Indojunkie“-Bloggerinnen. Die Beschreibungen der einzelnen Tipps sind knapp gehalten, aber dafür sind sie umso individueller und lassen sich in keinem Standard-Reiseführer finden.  Die Anregungen sind nach Regionen aufgeteilt. Es lässt sich also in jeder Ecke Balis etwas Schönes entdecken. (Link zum Shop)

111 Gründe, um die Welt zu reisen (Marianna Hillmer)












Dass es viele gute Gründe fürs Reisen gibt haben wir ja alle schon gewusst. Marianna präsentiert in ihrem Streifzug durch die Welt aber gleich 111 – von einzigartigen Kuriositäten, persönlichen Insidertipps, unentdeckten Ecken dieser Erde, über kulinarische Höhepunkte bis zu Musik, Kunst und Kultur. (Link zum Shop)

  1. Kochbücher zu Urlaubsländern
    Auf meiner Wunschliste stehen diese Kochbücher. Gibt es etwas Schöneres, als bei einem leckeren Essen die Erinnerung an eine Reise wieder aufleben zu lassen?
  1. Kalender

Tageskalender „1000 places before you die“ 2018












Den Klassiker als Buch kennt jeder, aber jetzt gibt es die 1000 Reiseziele auch als Tageskalender. Eine nette Geschenkidee, um die Zeit bis zum nächsten Urlaub zu verkürzen. (Link zum Shop)

Kalender „Faszination Erde“ von National Geographic












National Geographic ist bekannt für traumhafte, fast surreale Fotos von Landschaften und Tieren. Die Besten sind in diesem Kalender zusammengefasst! Der 2017er-Kalender ist längst vergriffen, aber sieh das hier als Erinnerungsstütze für 2018. Der Kalender müsste Mitte des Jahres vorbestellbar sein ;) (Link zum Shop)

Weitere Reisebücher-Tipps hat Janett auf ihrem Reiseblog Teilzeitreisender zusammengestellt.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit Geschenken für Geschenke-Verweigerer!

 

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6 Kommentare

  1. Ein richtig guter online-Fotokurs ist der von „22places“. Die Investition lohnt sich.
    Festes Haarshampoo oder feste Duschseife ist auch super.
    Zusätzlich zur Powerbank für unterwegs hab ich auch eine Steckdosenleiste inkl. USB-Anschlüssen, ist sehr praktisch bei wenigen Steckdosen in der Unterkunft.
    Liebe Grüsse…
    Cathleen

    • Liebe Cathleen,
      vielen Dank für deine super Tipps! Über den Fotokurs bin ich online schon gestolpert, habe ihn aber bisher noch nicht ausprobiert.
      Bei festem Haarshampoo war ich bisher immer etwas skeptisch, weil meine Haare sehr eigen sind. Meinst du das von Lush oder kannst du mir ein anderes empfehlen?
      Liebe Grüße,
      Lisa

      • Hi Lisa,
        meine Haare sind auch sehr speziell was die Pflege betrifft. Zur Zeit nehme ich „Karma Komba“ von lush, das finde ich ziemlich gut. Fester Haarconditioner ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, da brauchte ich ’ne Weile um mich dran zu gewöhnen, funktioniert aber auch.
        In sehr feuchtwarmem Klima können die Shampoo-Bars von lush vielleicht etwas „matschig“ werden, das werde ich dieses Jahr noch testen.
        Letztes Jahr hatte ich festes Shampoo von „Sauberkunst“ mit, ich glaube da ist die Konsistenz etwas fester, da gibt es auch kleine Größen zum probieren, da war mir „Kokosmakrone“ am liebsten.
        Mach den Fotokurs… :-) Du kannst da jederzeit darauf zugreifen und dir somit die Zeit zum Lernen frei einteilen und immer nochmal nachlesen. Aber es macht wirklich Spaß und gibt dann tolle Fotos!
        Liebe Grüsse,
        Cathleen

  2. Vielen Dank für den Tipp :)

  3. Danke für deinen Tipp ! Ich mag deine Beiträge sehr !! :)

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