Die Patara Elephant Farm in Chiang Mai

Lesezeit: 12 Minuten

Ein Tag mit einem Elefanten

Welche Kriterien solltest du unbedingt beachten, wenn du in Chiang Mai eine gute Elefantenfarm auswählen willst? Das werde ich dir demnächst in einem weiteren Artikel erklären. Insbesondere in Chiang Mai gibt es sehr viele Elefantenfarmen, die um die Touristen buhlen. An dieser Stelle erst einmal der Hinweis, dass ich mich für die Patara Elephant Farm entschieden habe, weil die Elefanten dort artgerecht behandelt werden. Es geht hauptsächlich um das Wohl der Tiere und nicht um schnöde Geldmacherei. Weitere Informationen zur Farm findest du in einer Infobox im Artikel übers Dschungeltrekking.

Heute möchte ich dich sehr gerne auf die Farm mitnehmen. Mitten in den Tag hinein, an dem ich die stolze Besitzerin einer Elefantendame war. Ein Tag, den ich ausschließlich damit verbracht habe, meinen Elefanten zu bewundern, zu füttern, zu baden und zu pflegen.

Vor ein paar Wochen habe ich bereits eine subjektive Reisereportage über diesen Tag geschrieben. Nachlesen lohnt sich! Heute geht es allerdings um den Tag auf der Patara Elephant Farm an sich.

ElefantenbabyAuf der Farm geht es nicht um Touristenbespaßung, bei der 30 Touristen um einen armen Elefanten herumstehen und ihn „baden“ also aus allen Richtungen mit Wasser bespritzen. Nein, stattdessen habe ich bei meinem Besuch alles gezeigt und beigebracht bekommen, was ein echter Mahut (Elefantenpfleger) wissen muss: Ich habe gelernt, wie ich mich meinem Elefanten nähern soll und wie wir Freunde werden. Hinweis: Eine Bestechung mit Bananen und Zuckerrohr ist sehr hilfreich!

Meine anfänglichen Berührungsängste mit den grauen Riesen sind schnell verflogen – vor allem nachdem ich meinen Pflegeelefanten genauer kennengelernt und liebevoll gewaschen hatte. So ein Bad verbindet. Aber jetzt der Reihe nach:

Die Ankunft auf der Patara Elephant Farm

Frühmorgens werde ich von einem Minibus in Chiang Mai abgeholt, der mich in die Berge bringt.

Hinweis: Es kann sein, dass der Minibus etwas früher oder später als vereinbart vorbeikommt, weil er eventuell vorher bei anderen Hostels hält und Leute einsammelt.

Auf der Farm angekommen sitzen bereits andere Touristen unter einer Bambusüberdachung und warten auf die restlichen Teilnehmer des Ausflugs. Die Wartezeit wird uns durch einige Dickhäuter versüßt, die bereits aus dem Wald wandern und nur wenige Meter entfernt um das Bambusrondell herumstromern.

Elefanten im DschungelUnsere Aufregung ist überdeutlich zu spüren und um zu verhindern, dass wir uns sofort neugierig auf die Elefanten stürzen, fängt der Farmeigentümer Pat mit einem witzigen Vortrag an. Er erzählt uns von der Entwicklung der Elefanten in Thailand, warum er die Farm gegründet hat und was er seitdem erreichen konnte.

Der Karen-Village-Stamm und die erste Begegnung mit meinem Elefanten

Dann werden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Pat erklärt uns, dass sie mit mehr Touristen pro Tag natürlich mehr Geld verdienen könnten. Stattdessen wollen sie die Gruppen klein halten, damit höchstens 7 oder 8 Elefanten in einer Karawane laufen. Eine zu große Herde könnte Stress bei den Tieren erzeugen. Die Elefanten wechseln sich außerdem täglich ab, damit sie nicht andauernd „arbeiten“ müssen und freie Zeit im Wald verbringen können.

Also fährt die andere Touristengruppe zum zweiten Übernachtungsplatz auf der Farm, absolviert das Tagesprogramm in einer anderen Reihenfolge und nimmt beim Dschungeltrekking einen anderen Weg. Wir bleiben zu sechst zurück. Weiter geht es mit einer Einweisung in die wichtigsten Verhaltensregeln, die wir beachten sollen, um richtig mit den Elefanten umzugehen und das Verhalten der Elefanten zu deuten.

Gespannt lauschen wir den Erklärungen, doch Waree, das einjährige kleine Elefantenbaby, scheint davon sehr unbeeindruckt zu sein. Verspielt stürmt sie in das kleine Bambusrondell, schnuppert an unseren Rucksäcken und verfehlt nur knapp unsere hastig zur Seite gezogenen Füße. Liebevoll bugsiert Pat sie wieder in Richtung Herde und verteilt traditionelle Shirts und Hosen aus Baumwolle, die von den Mahuts getragen werden. Die Kleidung soll uns helfen, damit die Elefanten uns automatisch als Mahuts und Mitglieder des Stammes erkennen. Außerdem soll der Stoff unsere Beine vor den borstigen Haaren der Elefanten schützen.

ElefantenbabyDie Mahuts kommen alle vom benachbarten Karen-Village-Stamm und jeder von ihnen pflegt „seinen Elefanten“ ein Leben lang. Pat erzählt lachend, dass er und die Mahuts für ihre Elefanten viel opfern und eigentlich mehr Zeit mit den Elefanten als mit ihren Frauen verbringen. Diese Hingabe ist spürbar. Der Umgang mit den Elefanten basiert auf einer sehr liebe- und respektvollen Beziehung, was man den sehr entspannten Elefanten anmerkt. Die Mahuts setzen keine Eisenstangen ein und geritten wird ohne Sitzvorrichtung (und nicht auf dem Rücken!), damit die Elefanten keine Wirbelsäulenverletzungen davontragen. Ein Mahut schnippt sogar eine Mücke vom Rücken seines Elefanten weg, damit er nicht gestochen wird. Elefantenhaut ist dünner als man denkt, lerne ich, denn sie kann schon von einem simplen Mückenstich anfangen zu bluten.

Dann ist es endlich so weit und wir werden unseren Pflegeelefanten vorgestellt. Pat teilt uns dabei nach Persönlichkeit, Größe und Alter zu, damit wir gut zu unserem Elefanten passen. Eine ältere Frau wird deshalb der sanftmütigsten Elefantendame zugeteilt und ich darf den Tag mit der 24-jährigen quirligen Elefantendame Tap Po verbringen.

Das Füttern der Elefanten

Mit einem Korb voller Zuckerstangen, Bananen und Tamarindenfrüchte bewaffnet nähere ich mich langsam meinem Pflegekind. Als ich ihr ein paar Meter entfernt gegenüberstehe, realisiere ich erst, wie riesig sie ist. Dabei sind asiatische Elefanten um einiges kleiner als ihre afrikanischen Verwandten. Für einen Augenblick habe ich ein bisschen Angst, doch Tap Pos Mahut versichert mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Ich beobachte Tap Po genau: Sie ist ruhig, wedelt sanft ihre Ohren vor und zurück und reagiert auf meine Worte, was ein sehr gutes Zeichen ist. Damit sie auf mich zugeht sage ich „Ma“ und lobe sie sofort als sie bedächtig näher kommt: „Didi, Tap Po“. Meine Sorgen sind völlig unbegründet.

ElefantengrasDer bloße Anblick des vollen Futterkorbes in meinen Armen versetzt Tap Po in einen verliebten Modus, als wäre ich der tollste Mensch der Welt. Und es gibt auch wirklich keine bessere Art einen Elefanten zu begrüßen, als mit einer Banane in der Hand. „Boun“ sage ich, was so viel bedeute wie „öffne das Maul“ und das lässt sich Tap Po nicht zweimal sagen.

ElefantenfütterungElefantenmaulSie wirft mich fast mit dem Rüssel um, als sie ihn auf mein Komando hochhebt und mir erwartungsvoll das Maul entgegenstreckt. Gute Reflexe sind beim Elefantenfüttern definitiv hilfreich. Zufrieden mampft sie die Banane und sieht mich dabei begeistert an. Ich kann quasi das „Oh mein Gott, Bananen! Noch mehr! Gib mir meehr. Und Zuckerstangen. Gib. Sie. Miiir. Sofort!” in ihren Augen lesen. Ich lege ihr eine Tamarindenfrucht ins Maul und sie schleckt meinen halben Arm ab, wobei sie matschige Sabber zurücklässt. Für einen kurzen Augenblick befürchte ich, dass sie meine Hand mitmampfen wird, wenn ich sie nicht schnell genug wieder herausziehe. Aber das wäre gar nicht möglich, weil sich die Zähne der Elefanten zum Glück ganz hinten im Maul befinden.

Tap Po scheint unersättlich zu sein und nach nur wenigen Minuten ist der Korb komplett leer. Es ist unglaublich, was Elefanten für Vielfraße sind. Sie haben bereits bei der Ankunft unentwegt Blätter gemampft und können den Rüssel einfach nicht voll genug bekommen. Elefanten schlafen nur vier Stunden pro Tag und fressen die restliche Zeit circa 10% des eigenen Körpergewichts an Futter, erklärt Pat.

ElefantenliebeNachdem meine Anspannung verflogen ist und Tap Po und ich nun allerbeste Freunde sind, stelle ich mich auch den anderen Elefanten vor. Besonders BoonYen hat es mir auf Anhieb angetan. Er ist ein 18 jähriges Elefantenmännchen mit den warmherzigsten Augen und schenkt mir einen „Elefantenkuss“. Dabei schlingt er seinen Rüssel um meinen Körper und drückt mich sanft, als würde er mich beschützen.

ElefantenkussDas Elefantenbaby Waree will natürlich auch wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen und tollt um uns herum. Neugierig stupst sie jeden an und gleicht dabei dank ihrer borstigen Haare einem ungestümen Kaktus auf vier Beinen. Doch sie muss sich gedulden, denn es steht der nächste Programmpunkt an:

Der Gesundheitscheck eines Elefanten

Pat hält einen sehr interessanten Live-Vortrag über den Gesundheitscheck, den die Mahuts täglich an den Elefanten durchführen. Da wir heute die Besitzer der Elefanten sind, ist das natürlich unsere Aufgabe. Wir überprüfen die Merkmale pflichtbewusst direkt an unseren Elefanten – inklusive Auseinandernehmen des Dungs!

Es gibt vier wichtige Bereiche, die beim Gesundheitscheck überprüft werden müssen. Dabei gibt es teilweise unerwartete Anzeichen, an denen man erkennt, ob ein Elefant gesund oder krank ist:

  1. Der Gemütszustand
    Wie bei allen wilden Tieren, sollte immer zuerst der Gemütszustand überprüft werden, bevor man sich dem Elefanten überhaupt nähert. Bei Elefanten sind die Ohren der beste Indikator für einen entspannten Zustand. Sie wedeln sie in einem gleichmäßigen Rhythmus vor und zurück. Richtet ein Elefant allerdings die Ohren nach vorne oder läuft rückwärts, wenn man sich ihm nähert, dann sollte man vorsichtig sein. Dieses Verhalten steht allerdings nicht automatisch für mögliche Aggression, sondern auch für Angst.Besonders deutlich wird mir das, als in der Nähe ein Helikopter zu hören ist. Insbesondere die älteren Elefanten bewegen sich rückwärts, schütteln den Kopf und den Rüssel hin und her und manche tröten aufgebracht, was sie nur bei unmittelbarer Gefahr tun. Pat erklärt mir, dass viele Elefanten das Geräusch des Helikopters nur aus dem Zusammenhang mit Wilderern kennen.Das Verhalten der Elefanten zu analysieren dient allerdings nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern kann auch auf Erkrankungen und Hirnhautentzündungen hindeuten, wenn ein Elefant zum Beispiel apathisch hin und her schaukelt und abnormales Verhalten zeigt.
  2. Schlaf & Bewegung
    Wenn sichergestellt ist, dass der Elefant ruhig und zufrieden ist, kann man sich etwas weiter nähern und um ihn herumlaufen. Dieser Gesundheitscheck ist besonders simpel: Wenn der Elefant auf allen Seiten – insbesondere am Bauch und in den Ohren – Dreck und Staub hat, dann hat er sich hingelegt und tief geschlafen. Elefanten schlafen nur vier Stunden in der Nacht und stehen jede halbe Stunde auf, laufen herum und suchen sich einen neuen Schlafplatz und eine andere Schlafposition, weshalb sie morgens wirklich von oben bis unten dreckig sind.
    ElefantenrückenWenn dies aber nicht der Fall ist, dann hat der Elefant nur im Stehen geschlafen, wobei kein Tiefschlaf möglich ist. Er ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit krank. Häufig lehnt sich so ein kranker Elefant mit dem Kopf gegen einen Baum, erzählt Pat. Ein kranker Elefant schläft deshalb im Stehen, weil er nicht mehr in der Lage wäre, aus eigener Kraft wieder aufzustehen. Er würde schlussendlich verdursten. Damit sind wir auch schon beim nächsten wichtigen Check:
  1. Der Wasserhaushalt
    Elefanten sind erstaunlich wählerisch was Wasser angeht und können die kleinste Chemikalie im Wasser riechen. Die Mahuts müssen also nachprüfen, ob die Elefanten genug trinken – selbst wenn ein Bach in der Nähe ist. Sehen kann man das erstaunlicherweise an der einzigen Körperstelle, an der Elefanten schwitzen: Am Nagelbett über den Zehennägeln!ElefantenfußEin weiteres Anzeichen für einen guten Wasserhaushalt sind feuchte Stellen unter den Augen. Elefanten haben keinen Schließmechanismus, der die Tränenflüssigkeit aufhält. Ein gesunder Elefant sollte aus der Nähe betrachtet also so aussehen, als hätte er gerade geweint. Falls ein Auge trockener ist als das andere, könnte eine Entzündung vorliegen.
  1. Zähne & Verdauung
    Um zu überprüfen, ob die Zähne und der Darm in Ordnung sind müssen die Elefantenäpfel genauer unter die Lupe genommen werden. Ja, richtig gelesen!Pro „Toilettengang” sollten circa sechs bis zehn Stück zu sehen sein. Bei dieser Anzahl hat der Elefant den Tag über genug gefressen, was bei Zahnproblemen nicht der Fall wäre. Das Zählen alleine reicht allerdings nicht aus: Der Dung muss aus der Nähe betrachtet werden. Freundlicherweise übernimmt Pat diese Aufgabe für uns. Er quetscht den Dung aus, um zu überprüfen, ob er zu trocken oder zu wässrig ist, weil dann etwas mit der Verdauung nicht in Ordnung wäre.Der Geruch ist ein weiteres Indiz für einen gesunden Darm. Und ich schreibe absichtlich nicht Gestank, sondern Geruch. Da Elefanten Vegetarier sind riecht der Dung von gesunden Elefanten nicht faulig, sondern nach Gräsern. Pat bricht den Dung auf und zeigt uns die Länge der Fasern. Bei älteren Elefanten sind meistens ganze Blätter sichtbar, wenn sie nicht gut zerkaut wurden. Im Leben eines Elefanten werden die Zähne sechsmal komplett ausgewechselt und gegen Ende seines Lebens verliert er die letzte Garnitur, erklärt Pat.

Tap Po ist zum Glück kerngesund und steht zufrieden vor mir. Damit das auch so bleibt, widmen wir uns dem nächsten Programmpunkt: Dem Reiten auf den Elefanten!
Eigentlich dachte ich, dass das Elefantenreiten nur der Touristenbespaßung dienen soll, doch es geht viel mehr um die tatsächlichen Bedürfnisse der Tiere nach Bewegung. Das Dschungeltrekking mit den Elefanten erfüllt gleich drei Gesundheitsaspekte.

Zum einen brauchen die Elefanten sehr viel Bewegung, um fit und ausgelastet zu bleiben. Zum anderen dient der „Ausritt“ zu einem See oder einem Wasserfall auch dazu, die Elefanten ausgiebig zu baden und für ausreichende Hygiene zu sorgen. Der dritte Punkt, an den ich zunächst nicht gedacht habe, sind die Fußnägel der Elefanten. Das Trekking durch einen Bach mit vielen Steinen ist die natürlichste Art des Nägelstutzens. Dieser Aspekt ist deshalb so wichtig, weil die Elefanten 18 Stunden pro Tag stehen und dabei 2/3 des Gesichts auf die vorderen Beine verlagern. Bei 3000 Kilogramm könnte ein langer, eingewachsener Nagel schnell fatale Folgen haben und zu einer Blutvergiftung führen.

Aber bevor es losgehen kann, müssen die Elefanten erst von dem ganzen Staub und den Steinchen befreit werden, mit denen sie sich bewerfen und vor der Sonne schützen. Durch die Reibung beim Reiten könnte die Haut gereizt werden. Schließlich weiß ich selber wie lästig ein Steinchen im Schuh ist. Dann ist ein Mensch auf einem Elefanten und dazwischen ein Steinchen bestimmt auch nicht sonderlich angenehm.Elefantenstaub

Ich klopfe Tap Po also auf den Rücken und sage „Nong long“ damit sie sich hinlegt. Mit einem Büschel aus Blättern ausgestattet – die unpraktischerweise sehr scharfkantig sind – fege ich sorgfältig den Dreck von ihrem Rücken. Sie wirkt definitiv als würde sie meine hingebungsvolle Pflege genießen. Zwischendurch hebt sie immer wieder den Rüssel oder stupst mich zurück zu einer Stelle an ihrem Rücken, die sie anscheinend besonders mag.

„Luk“ sage ich schließlich und und ziehe Tap Po leicht am Ohr. Etwas schwerfällig steht sie wieder auf und ich spüle mit einem Wasserschlauch den letzten Staub weg. Jetzt sind wir bereit!ElefantenreinigungHier fängt das Abenteuer erst so richtig an, denn wie klettert man eigentlich ohne Leiter auf einen Elefanten? Und wer gewinnt die anschließende Wasserschlacht – Tap Po oder ich? Okay, das ist wohl kein großer Spoiler, wenn ich verrate das Tap Po mit ihrem Rüssel möglicherweise einen unfairen Vorteil hat. ;-) Die Auflösung gibt es demnächst im zweiten Teil des Berichts über das Dschungeltrekking und ein ausgiebiges Elefantenbad!

Wie hat dir der Artikel gefallen? Würdest du die Elefantenfarm gerne besuchen und ein Dschungeltrekking unternehmen oder ist dir etwas mehr Abstand zu den grauen Riesen lieber?

 

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5 Kommentare

  1. Wunderschöner Reisebericht! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil :)

  2. Hallo Lisa,

    was mich mal brennend interessieren würde ist wie man eigentlich an solch eine Gelegenheit wie in diesem Falle mit dem Elefanten kommt? Hast du das in einem Reiseführer gelesen und dir gedacht das klingt Cool und dich weiter informiert oder durch Gespräche mit anderen im Hostel? Also wie bist du überhaupt erst auf die Idee gekommen auf so eine Farm zu gehen und dass es möglich ist dort solche Sachen mit einem Elefanten machen kann und wie war es dann dies Umzusetzen bis du dann bei der Farm angekommen bist? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich von solchen interessanten Erlebnissen lese oder höre. Dasselbe gilt z.B. auch für den Helikopter Hike von Franz Josef Glacier in NZ.
    In 3 Wochen werde ich selber eine längere Backpacker Reise antreten die in NZ beginnt und ich kann mir nicht so richtig vorstellen wie man an solche Erlebnisse kommt/davon erfahrt/es realisiert.

    Gruß
    Stefan

    • Hallo Stefan,
      ich hatte zwar vorher schon Ideen, was ich wo machen könnte, aber diese ganzen Sachen habe ich tatsächlich durch Gespräche in Hostels erfahren. Als ich während meiner Weltreise gerade in Neuseeland angekommen war hat mir ein anderer Reisender von der Patara Elephant Farm in Thailand erzählt. Also habe ich weiter recherchiert und mich vergewissert, dass es sich wirklich um eine gute Farm handelt und nicht um eine der unzähligen Geldmaschinen rund um Chiang Mai, wo die Elefanten leider sehr schlecht behandelt werden. Ich habe dann bei der Farm für einen Termin in einem Monat angefragt, allerdings war schon alles voll. Vor Ort in Chiang Mai hat meine Hostel-Eigentümerin dann noch mal angerufen und es war ein Platz freigeworden. Du solltest bei sowas also immer trotzdem dein Gück versuchen ;) Der Elephant Nature Park soll auch gut sein, falls du komplett aufs Reiten verzichten möchtest bzw. die Patara Farm wirklich komplett ausgebucht ist.
      Was Neuseeland angeht bekommst du überall Infos und Tipps. In vielen Hostels gibt es zum Beispiel ein kleines Reisebüro und du kannst dich da beraten lassen. Den Helikopter Hike, das Blackwater Rafting in den Waitomo Caves und den Milford Sound wirst du von vielen Backpackern empfohlen bekommen und solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen ;)
      Falls du noch weitere Fragen hast immer her damit und ich wünsche dir eine fantastische Zeit unterwegs!
      Viele Grüße,
      Lisa

  3. Christiane Theisen

    Liebe Lisa,
    ein wunderbarer Bericht und ja, alles was Du beschreibst, habe ich ebenfalls so erlebt. Ich war im Januar 2017 im Patara Elefantencamp und durfte einen Tag mit der Elefantenmama Mae Ploy und ihrem Baby Nampoo verbringen.

    Die Tierliebe ist dort wirklich spürbar und nicht aufgesetzt.

    OK, das Programm ist im Vergleich zu anderen nicht günstig, doch lasst euch gesagt sein…… es ist jeden Bath wert!…. und ihr könnt guten Gewissens sein 😃

    Besonders aufmerksam finde ich auch die kulinarische Versorgung. Es wurde zu beginn gefragt ob jemand kein Fleisch ist und so bekam ich bei dem supertollen Buffet im Baumhaus eine Veggie/vegane Variante.

    Schön sind auch die vielen Fotos und Filmchen die denganzen Tag von der Crew in jeder Situation gemacht werden….. und es kostet nichts extra.

    Wirkloch, wer in Chiang Mai ist und einen Elefanten hautnah erleben möchte….. dort seid ihr richtig!

    Lieben Gruß
    Christiane

    • Liebe Christiane,
      vielen Dank! Das freut mich total, dass du auch so ein super Erlebnis hattest! :)
      Ich fand Patara wirklich großartig und mache quasi gerne kostenlose Werbung für sie. Meine Zwillingsschwester habe ich auch schon hingeschickt und sie war begeistert ;) Wie du schon geschrieben hast, ist die Liebe der Pfleger den Elefanten gegenüber absolut spürbar und man merkt, dass sie einem diese wundervollen Tiere näher bringen und einem einen wundervollen Tag bereiten wollen.
      Fantastisch, dass du das genauso empfunden hast!
      Liebe Grüße,
      Lisa

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