Warum in Neuseeland ein Tag im Bus kein verlorener Tag ist!

Lesezeit: 11 Minuten

Die Busfahrt vom Franz Josef Glacier nach Queenstown war landschaftlich ein einziger Traum. An einem Stopp sind wir durch einen Regenwald gewandert, um zu den Thunder Creek Falls zu kommen und kurz Luft zu schnappen.

IMG_2445-001IMG_2447-001

Wir sind durch Wolken durchgefahren, Weinanbauflächen flogen an uns vorbei und unendlich langgestreckte Seen begleiteten uns auf dem Weg nach Queenstown. Subjektiv betrachtet wurde die Landschaft mit jedem zurückgelegten Meter schöner und ich habe mich mehrere Kilometer vom Ortseingang entfernt bereits in diese Stadt verliebt.

IMG_2870-001IMG_2882-001


Die Busfahrt von Queenstown zum Mount Cook wurde von einem fantastischen Busfahrer gekrönt, der witzige Geschichten erzählte und sogar alte neuseeländische Cowboy-Lieder zum Besten gab. Von mir aus hätte die Fahrt ewig dauern können.

IMG_2885-001IMG_2876-001IMG_2915-001

An einem wunderbaren Obstladen konnten wir uns mit allerleckerstem Obst eindecken und Baby-Kiwis probieren, während wir an der Farm vorbeifuhren, wo „Shrek – The sheep“ lebte.

IMG_2888-001Shrek  ist das wahrscheinlich berühmteste Schaf der Welt und lebte einsam und wild in einer Höhle. Als Shrek eines Tages beim Farmer auftauchte, wurde die Presse auf dieses kleine Wollknäuel aufmerksam. Das Schaf (das absolut nichts mehr sehen konnte und deshalb in der Wildnis fast verhungert war) wurde medienwirksam geschoren, wobei 27 Kilogramm an Wolle zusammen kamen.

Im Laufe seines Lebens hat dieses Schaf unzählige Pressetermine absolviert – es wurde zum Beispiel mal auf einer Eisscholle geschoren – und hat auf diese Weise Millionen für Kinderkrankenhäuser gesammelt. Ich finde diese Geschichte einfach nur total sympathisch, denn es passt irgendwie, dass die Neuseeländer ausgerechnet aus einem kleinen eigenwilligen Schaf einen nationalen Star gemacht haben. ;-)

In Neuseeland gibt es insgesamt 32 Millionen Schafe und darunter befinden sich vier Millionen Merino Schafe, die eine ganz besondere Wolle mit sich herumschleppen. Die Merino Schafe produzieren ein Öl (das gleiche ist in der Nivea-Creme enthalten), welches die Wolle besonders geschmeidig macht. Der einzige Nachteil ist, dass diese Schäfchen als Staubfänger fungieren und eine Unmenge an Dreck in der öligen Wolle hängen bleibt. Die Merino Schafe haben also eigentlich weiße Wolle, doch der Staub lässt sie dunkler erscheinen. Für die Weiterverarbeitung muss diese Wolle gewaschen werden wie blöde, denn Wolle muss komplett weiß sein, damit man sie färben kann. Vielleicht ist deshalb der Begriff des unliebsamen „schwarzen Schafs“ entstanden?!

Auch interessant fand ich die Tatsache, dass die Mutterschafe absichtlich im Winter geschoren werden. Was zunächst etwas unlogisch und fies klingt ist eine Maßnahme, um die kleinen Winterlämmer vor der Kälte zu schützen. Die Mutterschafe merken in ihrem kuscheligen Wollkleid nicht, wie kalt es eigentlich ist, während ihre Lämmer neben ihnen jämmerlich erfrieren. Frieren jedoch die Mutterschafe auch, dann suchen sie nach einem Unterschlupf und die Lämmer überleben.

Wie selbstverständlich man auf der Südinsel überall auf Schafe trifft, habe ich unterwegs gesehen. Wir kamen an einem Golfplatz vorbei, bei dem man unbedingt vorher einen Termin machen muss, wenn man dort Golf spielen will. Dann müssen nämlich schnell die grasenden Schafe woanders hingebracht werden ;-)

Kurz vor dem kleinen Örtchen unterhalb des Mount Cooks hat der Busfahrer noch einmal eine kleine Pause eingelegt, damit wir diesen grandiosen Anblick genießen konnten! Der Aoraki oder Mount Cook ist mit 3724 Metern der höchste Berg in Neuseeland.

IMG_2898-001Im Örtchen angekommen konnte ich mein Glück nicht fassen, denn für 20$ bekomme ich in der Jugendherberge nicht nur ein Einzelzimmer, sondern auch den allerschönsten Blick auf den 27 Kilometer langen Tasman-Gletscher, der sich an die Hänge des Berges schmiegt.

IMG_2911-001IMG_2908-001


Während meiner Busfahrt vom Mount Cook nach Christchurch sehe ich die perfekte Hochzeitskirche, die direkt an einem wunderschönen See liegt:

IMG_2925-001Bei meiner Ankunft habe ich dann das erste Mal etwas Pech, denn die  Haltestelle ist mehrere Kilometer vom YMCA entfernt. Die Hostels lagen früher direkt in der Nähe der Haltestelle, doch sie wurden beim großen Erdbeben 2011 stark beschädigt und sind heute bloß noch traurige Ruinen.

Auf den ersten Blick ist die Stadt einfach nur hässlich und die Tatsache, dass ich zwei Kilometer quer durchs Industriegebiet mit den ganzen Autohäusern laufen muss, um zum Supermarkt zu kommen, verleiht Christchurch nicht gerade Pluspunkte.

 


Bei meiner Busfahrt von Christchurch nach Kaikoura habe ich meine zweite böse Überraschung erlebt. Der Busfahrer ignorierte einfach meine Haltestelle, die direkt neben meinem Hostel gewesen wäre und fuhr stattdessen ans andere Ende des Dorfes, um dort seine Mittagspause zu machen.
Na vielen Dank. Ich habe dann wenigstens die Gelegenheit genutzt und bin zum Post Office gegangen.

Dort habe ich sperrige Souvenirs und warme Klamotten wie meine Fleecejacke (die in Südostasien mit Sicherheit nicht notwendig ist) aus meinem Backpack gekramt und ein Paket verschickt. Das einzige Problem an der Sache: Von Neuseeland aus wird alles per Luftfracht (nicht per Seefracht)  verschickt, weshalb das entsprechend teuer ist (80$ für unter 4kg). Der Backpack war danach zwar leichter, aber alleine das Essen, das ich in einem Beutel mit mir rumschleppen musste, wog 4kg (doofe 3-Liter-Wasserflasche!).

In genau diesem Augenblick habe ich mir einen Mietwagen gewünscht und den mies gelaunten Busfahrer verflucht. Wie ein müder kleiner Packesel habe ich mich also auf den Weg die zwei Kilometer zum Hostel gemacht, doch nach circa fünf Minuten hielt auf einmal eine nette neuseeländische Dame neben mir und hat  mich zum Hostel gefahren. Zum Hitchhiken muss man hier wohl noch nicht einmal den Daumen raushalten ;)

Dieser eine unkooperative Busfahrer hat mir bewusst werden lassen, wie entspannt die sonstige Reiserei eigentlich war und welche Vor- und Nachteile dieses Transportmittel für mich hatte. Hier habe ich mal Bilanz gezogen:

Lies auf der nächsten Seite weiter.


Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

13 Kommentare

  1. Hi Lisa,
    ich finde deine Website auch super als Hilfe beim Planen.Ich werde in der Hauptsaison Januar bis März in NZ unterwegs sein. Wie lange im voraus solte ich Hostels, Busfahrten und Aktivitäten buchen. Ich finde es jetzt von daheim doch etwas schwierig alles zu planen und stelle es mir direkt vor Ort einfacher vor. Ich habe aber Angst dass dann alles ausgebucht ist oder ich zu unflexibel bin, wenn ich alles jetzt schon plane.

    Lg Franzi

  2. Hy Lisa,
    meine erste Frage wegen Intercity. Du kannst doch die Karte mit gefahrenen Stunden aufladen. Muss ich die Fahrten vorher buchen oder kann ich auch ganz einfach in die Busse einsteigen und mitfahren? Gibt es Hostels die du um gar keinen Fall empfehlen könntest? Hast du sonst noch Freizeitaktivitäten gemacht? Evtl Quad fahren. Gibt es ein Ort wo du sagst,da könnte man auch eine ganze Woche verbringen?

    • Hallo Lisa,
      da ist mir noch etwas wegen Busreisen eingefallen. Weist du zufällig noch, wieviele km der Bus in ner Stunde zurücklegt? Und fährt der Fahrer jedes Hostel an oder gibt einen genauen Sammelpunkt für die Mitreisenden? Wie hast du es von und zum Flughafen gemacht, auch mit nem Bus?

      • Das kann ich leider nicht so pauschal beantworten, weil das sehr streckenabhängig (sehr kurvig etc.) ist. Auf dieser Karte von Intercity kannst du die Orte und die unterschiedlichen Fahrtstunden sehen. Um die tatsächliche Länge einer Fahrt zu sehen (also mit Pausen bei sehr langen Fahrten), such auf der Webseite einfach nach einer Strecke und lass dir die Fahrten anzeigen. Tendenziell handelt es sich um Landstraßen und die Fahrtdauer ist nicht mit Deutschland zu vergleichen. Sprich: teilweise nehmen die Busfahrten echt viiiel Zeit, sogar mal einen ganzen Tag, in Anspruch!!!
        Da es sich nicht um einen Backpacker-Bus handelt, sondern um eine öffentliche Buslinie, die auch die ganz normalen Neuseeländer benutzen, fahren die Busse in den Orten keine Hostels, sondern Bushaltestellen an. Wenn du dir eine Fahrt raussuchst kannst du dir anzeigen lassen, wo sich die Bushaltestellen befinden und zum Beispiel ein Hostel raussuchen, das nur ein paar Gehminuten entfernt ist. So habe ich das oft gemacht und es hat wunderbar geklappt. Pro größerem Ort gibt es meistens mehrere Stopps.
        Vom Auckland airport in die Stadt rein gibt es einen Shuttle. Wenn du sehr früh zum Flughafen musst findet sich meistens im Hostel mehrere Leute, mit denen du dir ein Taxi teilen kannst.

    • Hi Britta,
      am einfachsten ist es, wenn du die Fahrten vorher buchst. Der Fahrer bekommt vor der Fahrt eine Liste mit allen Namen. Du musst also kein Ticket zeigen, sondern nur deinen Namen nennen. Du kannst natürlich auch am Tag der Fahrt am jeweiligen Busbahnhof am Schalter mit deinem Pass-Code die Fahrt buchen. Wenn du allerdings schon am Tag vorher weißt, das du fahren willst, dann buch lieber schon, damit du auf jeden Fall einen Platz bekommst. Ich weiß von anderen, dass sie auch mal direkt beim Busfahrer bezahlt haben. Das wurde dann nicht mit dem Pass bezahlt, sondern extra, weil es sich bei einer 12-stündigen Fahrt anscheinend gelohnt hat, das so zu machen und nicht über den Pass.
      Ich habe zum Glück keine negativen Erfahrungen mit Hostels in Neuseeland gemacht. Guck dir bei Hostelworld etc. einfach immer die Bewertungen an und achte auf Punkte, die dir besonders wichtig sind. Das ist meistens sehr hilfreich.
      Meine Ausflüge/ Aktivitäten habe ich in meiner Kostenaufstellung Teil 2 aufgelistet. Quad bin ich nicht gefahren, aber da waren genug andere Sachen dabei :)
      Mhh also eine Woche verbringen kann man fast überall (außer vielleicht Rotorua wegen des Gestanks und Franz Josef, weil das ein winziger Ort ist). Es kommt ganz auf deine Vorlieben an. Ich liebe zum Beispiel Seen, weshalb ich eine halbe Ewigkeit in Queenstown, Lake Tekapo oder Wanaka verbringen könnte. In allen drei Orten ist ordentlich was los, insbesondere in Queenstown. Wirklich ans Herz legen kann ich dir Nelson und den Abel Tasman National Park. Die Stadt ist klein und hat einen schönen Charme und von dort kannst du tolle Ausflüge zum National Park machen oder du wanderst/kajakst direkt mehrere Tage durch den Park. Für mich ist das eine der schönsten Ecken in Neuseeland. Die Bay of Islands im Norden der Nordinsel (z.B. Paihia) ist auch sehr schön zum entspannen, insbesondere weil es dort am wärmsten ist.
      Schreib mir nach deiner Reise gerne, welche Orte du am schönsten fandest und wo du gerne länger geblieben wärest!
      Liebe Grüße,
      Lisa

  3. HI Lisa,

    erst mal eine super Website. Ich habe trotzdem noch eine Frage: Hast du deine ganzen Stationen (Orte, Ausflüge etc.) schon im vorhinein in Deutschland geplant und gebucht oder dann dort vor Ort? Sowohl was die einzelnen Stationen angeht als auch die Dauer der Aufenthalte. :)
    Da ich ca. einen Monat NZ bereisen will, bin ich aktuell am überlegen, ob ich die ganzen Steps schon im vorhinein durchplane und buche oder mir nur die erste Unterkunft beispielsweise in Auckland buche und den Rest dann dort Vorort kläre.
    Danke schon mal im voraus :D

    Tom

    • Hi Tom,
      dein Kommentar wurde mir leider nicht automatisch angezeigt, weshalb ich jetzt erst antworte. Bitte entschuldige!
      Genau die gleichen Fragen hatte ich mir vorher dann auch gestellt und nur eine Nacht in Auckland gebucht. In den Monaten vor meiner Weltreise hatte ich nicht so viel Zeit, mich genauer mit möglichen Reiserouten und -orten zu beschäftigen und dachte, ich mache das dann einfach spontan vor Ort. In Auckland angekommen habe ich dann eine kleine Krise bekommen, weil mein Monat Reisezeit bei den ganzen vielen Orten die ich sehen wollte und den teilweise weiten Busstrecken schnell zusammengeschrumpft ist. Ich habe dann meine komplette Reise an einem Tag geplant und bereits einzelne Busfahrten, die nächsten Übernachtungen und ein paar Aktivitäten online bei verschiedenen Webseiten gebucht.
      Ich würde dir empfehlen, dir schon mal vorab zu überlegen, was du dir unbedingt ansehen möchtest und dir mögliche Routen zu überlegen. Wenn du mit dem Bus fahren willst, dann ist das dein erster Schritt. Daraus kannst du dir ableiten, wie viel Fahrtzeit und Übernachtungen du einplanen musst. Mit dem Auto bist du viel flexibler und kannst tatsächlich etwas spontaner sein. Begrenzt verfügbare Aktivitäten (Helikopter Hike auf einen Gletscher oder Fallschirmsprung) solltest du tatsächlich mindestens 3-4 Wochen vorher buchen, da die Helis schnell voll sind und es schwierig ist, spontan einen Platz zu bekommen. Tipp: Leg dir solche festen Buchungen an den Anfang oder das Ende der Reise. Dann kannst du danach bzw vorher flexibel immer wieder deine Reisepläne ändern, ohne dein “Highlight” canceln zu müssen, weil du es nicht rechtzeitig dort hinschaffst.
      Den Rest kannst du allerdings recht spontan buchen. Guck einfach immer ein paar Tage vorher online wie viele Betten in einem Hostel noch verfügbar sind und buch spätestens am Abend vorher. Dann bist du auf der sicheren Seite. Nur bei Christchurch ist es gut, so früh wie möglich zu buchen, weil es dort nicht so viele Hostels gibt.
      Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen.
      Ganz viel Spaß dir!!!
      Lisa

      • Hi Lisa und Tom,
        Nur so eine kleine Nebenbemerkung zu Christchurch: Ich glaube, seit Lisa da war hat sich einiges verändert und die Stadt hat sich vom Erdbeben gut erholt. Ich war im März dort und es gab absolut genug Hostels, das YHA wo ich war ist sehr zentral gelegen und war nicht mal ausgebucht, man konnte spontan länger bleiben falls man wollte.
        Gruss, Marc

  4. hey nochmal, oh gott danke für die ganze mühe!! das ist echte mega lieb! :) vor allem auch die tipps, was du anders machen würdest sind super hilfreich! ich hab vor von mitte jänner bis ende märz nach thailand zu fahren und dann nach neuseeland weiter (etwa 2 monate), wobei ich leider nicht 2 ganze monate reisen werde. Für ca. 1 monat möchte ich gerne bei einem freiwilligenprojekt arbeiten, das andere monat habe ich vor zu reisen.
    lg und danke, valerie

    • Hey Valerie,
      natürlich, das hab ich gerne gemacht! Ich weiß noch wie ich mich am ersten Tag in Neuseeland gefühlt habe… planlos überfordert, weil Neuseeland doch größer ist als gedacht und es viel zu viele coole Möglichkeiten gibt ;) Damals hätte ich auch gerne eine Reiseroute als Orienierung gehabt^^
      Mit den zwei Monaten hast du auf jeden Fall einen schönen Batzen Zeit und kannst dir alles in Ruhe angucken. Und vor allem auch mal an besonders schönen Orten spontan länger bleiben! Hast du schon ein Freiwilligenprojekt im Kopf? Ansonsten kannst du ja vielleicht an zwei verschiedenen Orten jeweils zwei Wochen arbeiten. Oder du lernst einen Ort besonders gut kennen ;)
      LG Lisa

  5. hey, erstmal muss ich deine Website wirklich loben. Man bekommt so viele Einblicke in deine Ausflüge und Information bezüglich des Reisebudgets, das finde ich toll! Aber ich habe noch eine Frage: Gibt es vielleicht eine Karte, die ich übersehen habe, wo du die ganzen Orte, in denen du wartst, eingezeichnet hast? Besonders bezüglich der Busstunden, die ich auch auch gern über Intercity buchen würde, wäre das für mich sehr interessant! Oder vielleicht kannst du (wenn es nicht zu viel Aufwand ist) die Orte an denen du warst, auflisten? Das würde auch schon sehr helfen!
    danke schon mal,
    lg valerie

    • Hey Valerie,
      vielen lieben Dank! Das freut mich total, dass dir mein Blog gefällt und beim Planen hilft! :) Ich habe noch mal meine Unterlagen rausgekramt und hoffe dir hilft das weiter. Wie lange und wann wirst du denn durch Neuseeland reisen?
      Das hier sind die Orte und auch die Ausflüge, die ich über Intercity gebucht habe.

      Nordinsel:
      Ankunft Auckland (2,5 Tage)
      Paihia (2 Tage inkl. Tagesausflug “Cape Reinga + 90 Mile Beach” von dort)
      Auckland (1 Tag)
      Rotorua (3 Tage inkl. Besichtigung „Hobbiton“ auf der Hinfahrt und Ausflug zu Tamaki Maori Village)
      Waitomo (2 Tage)
      Rotorua (1 Tag für die Weiterfahrt mit dem Bus früh am nächsten Morgen)
      Taupo (1 Tag)
      Wellington (2 Tage)

      Südinsel:
      Fährfahrt, Picton (1 Tag)
      Nelson (2 Tage)
      Westport (1 Tag)
      Franz Josef (3 Tage)
      Queenstown (4 Tage inkl. Tagesausflug “Milford Sound Tour” von dort und Dart River Jet Safari)
      Mt Cook (1 Tag)
      Christchurch (1 Tag)
      Kaikoura (1 Tag)
      Christchurch (2,5 Tage) Weiterflug

      Ich musste manche Städte mehrfach anfahren, weil das wegen des Busnetzes nicht anders ging. Wenn ich die Tour noch mal machen würde, dann würde ich ein bisschen was ändern:
      1. Rotorua verkürzen (die Stadt stinkt und die Thermalgebiete bzw den Maori Village Ausflug könnte man auch an einem Tag machen)
      2. Nur 2 Tage in Franz Josef bleiben (kleines Kaff, aber ich wollte sicher gehen, dass das Wetter an einem Tag gut genug ist um den Heli Hike zu machen. Wenn du nicht mit dem Heli fliegen willst, dann fahr stattdessen zum Fox Glacier. Dort gibt es keine steile Eiswand, weshalb man ohne Heli hochwandern kann und auch nicht vom Wetter abhängig ist)
      3. statt nach Taupo nach Wanaka fahren und dort hiken
      4. länger in Paihia, Wellington, Nelson, Queenstown und Kaikoura bleiben. Das sind meine absoluten Lieblingsorte in Neuseeland!

      Ich hoffe, dass ist schon mal ein hilfreicher Überblick, wie eine Rundreise aussehen könnte.
      LG Lisa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.