Reisekosten in Neuseeland (Teil 2)

Lesezeit: 9 Minuten

Alle meine Backpacking-Reisekosten in Neuseeland im Überblick

Die Reisekosten-Serie habe ich bereits mit den Grundkosten meiner Reise begonnen und dir einige Tipps verraten, wie du während einer Reise in Neuseeland Geld sparen kannst. Es gibt allerdings eine zweite Art der Reisekosten in Neuseeland, die dein Reisebudget sehr viel stärker beeinflussen wird:

DIE VARIABLEN KOSTEN

Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Ausgaben in diesem Bereich sehr individuell. In Neuseeland habe ich Backpacker getroffen, die bei den variablen Reisekosten teilweise doppelt so viel Geld ausgeben wie andere Reisende. Alle waren trotzdem der Meinung, dass sie besonders sparsam unterwegs sind und es quasi unmöglich wäre, noch weniger auszugeben. Das liegt daran, dass jeder unterwegs andere Schwerpunkte setzt. Der Eine geht  ununterbrochen feiern, während der Andere hauptsächlich die neuseeländische Natur genießt und der Dritte wiederum auf der Suche nach abenteuerlichen Ausflügen mit dem größten Adrenalin-Potential ist.

Bei mir war es eine gesunde Mischung, die ich dir hier zusammengestellt habe, damit du einen Eindruck bekommst, wie hoch deine variablen Kosten ungefähr aussehen könnten.

Ausflüge/ Sightseeing in Neuseeland

Reisekosten in NeuseelandDie zahlreichen Ausflüge und Aktivitäten in Neuseeland zählen eindeutig zu den Kosten, die das Reisebudget am meisten beeinflussen. Wenn man sich einschränkt und nur ein paar wenige Highlights heraussuchst, dann kann man hier deutlich Geld sparen. Aber mal ehrlich: Ich bin über jede geniale Tour die ich gemacht habe froh und möchte nichts davon missen. Ich habe stattdessen lieber an der Unterkunft gespart und nur sehr sparsam gegessen, wie du schon im ersten Teil der Reisekosten-Serie gesehen hast. ;-)

Auch wenn du deine Reise nicht schon im Voraus komplett durchplanen möchtest, solltest du größere Vorhaben (Stichwort: Fallschirmsprung) jedenfalls definitiv in dein Reisebudget einkalkulieren. Wer möchte schon mit leeren Taschen am anderen Ende der Welt stehen und dann leider nicht mit Delfinen schwimmen können, weil es nicht ins Budget passt?

  • Der günstigste Ausflug: Horsetrekking in Westport
  • Der teuerste Ausflug: Heli Hike auf dem Franz Josef Glacier
    Ein Fallschirmsprung kostet allerdings genauso viel (und in der Hauptsaison sogar deutlich mehr) und besteht vergleichsweise nur aus ein paar Sekunden Adrenalin!
  • Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Dolphin Swim in Kaikoura

Reisekosten in Neuseeland⇒ Insgesamt habe ich in einem Monat für alle Ausflüge 1135 € ausgegeben. Hier ist die Übersicht über meine Ausflüge:

 


Ort:
Paihia
Aktivität:
Bay of Islands Dolphin Cruise to the „Hole in the Rock“
Dauer: 4 Stunden
Blog Post:
Die Wiege Neuseelands
Preis:
60 € (Fullers GreatSights)
Sonstiges:
Einstündiger Stopp auf der hügeligen Insel Urupukapuka

Ort: Paihia
Aktivität:
Cape Reinga und 90 Mile Beach Tour (inkl. Sandboarding)
Dauer: 11 Stunden
Blog Post:
Neuseelands Treppe zur Unterwelt
Preis:
0 € (Intercity Tour)
Sonstiges:
Den Ausflug konnte ich für 11,20 Stunden über meinen Intercity-Flexipass buchen. Die Tour wird eigentlich als Tagesausflug angeboten. Ich wollte allerdings keine Rückfahrt nach Auckland mitbuchen, sondern in Paihia bleiben, also hat ein Travel Agent (im Hostel in Auckland) für mich mit Intercity telefonisch nur den Bootsausflug gebucht.

IMG_1762-001Ort: Matamata
Aktivität:
Hobbiton Movie Set
Dauer: 1,5 Stunden
Blog Post:
Der Ort, an dem die Zeit stillsteht
Preis:
45 € (Hobbiton Tours)
Sonstiges:
Da ich in Matamata nur einen kurzen Zwischenstopp für die Tour gemacht habe, habe ich für 1,20 € in der Tourist Info meinen Backpack eingeschlossen. Am Schluss der Führung bekommt jeder Gast im Green Dragon Pub ein Freibier. Ich habe mir dazu für 3,60 € einen leckeren Beef & Ale Pie gegönnt.

Ort: Rotorua
Aktivität:
Tamaki Maori Village Haka & Hangi
Dauer: 4 Stunden
Blog Post:
Ein Abend bei den Maori
Preis:
68 € (Tamaki Maori Village)
Sonstiges:
Der interessante Abend wird definitiv vom Hangi-Festmahl gekrönt. Das Dinner ist jeden Cent wert!

IMG_2044-002Ort: Rotorua
Aktivität:
Geothermal Tour
Dauer: 5 Stunden
Blog Post:
Das stinkt zum Himmel
Preis:
93 € (Elite Adventures)
Sonstiges:
Bei einer Tour sind nie mehr als 15 Leute dabei. Ich hatte Glück und war an dem Tag sogar die einzige, die gebucht hatte und bekam dadurch eine Privatführung durch die geothermale Kraterlandschaft Wai-o-Tapus.

Ort: Waitomo
Aktivität:
Black Abyss Glowworm Rafting Tour
Dauer: 5 Stunden
Blog Post:
Wenn Glühwürmchen angeln
Preis:
124 € (The Legendary Black Water Rafting Co.)
Sonstiges:
Die Guides verteilen während kleiner Verschnaufpausen neuseeländische Schokolade, Kuchen, und heiße Schokolade und im Anschluss an die Tour ist mit Tomatensuppe und einem Bagel auch für eine Stärkung gesorgt. Zusätzliche Kosten: Nach der Tour kann man für 18 € die Fotos kaufen, die die Guides während der Tour mit wasserfesten Kameras gemacht haben. Da ein USB-Stick inklusive ist und die Fotos wirklich einmalig sind, ist der Preis in Ordnung.

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Ort: Taupo
Aktivität:
Mountainbiking Ausflug zu den Huka Falls
Dauer: für einen Tag ausgeliehen (im Hostel)
Blog Post:
In “Odyssee” steckt ein See
Preis:
18 €
Sonstiges:
Muskelkater inklusive. Es sollte unbedingt ein guter Wasservorrat eingepackt werden!

 

Ort: Wellington
Aktivität:
Te Papa Museum
Dauer: unbegrenzt (bis 6 Uhr abends geöffnet)
Blog Post:
Die gemütlichste Hauptstadt der Welt
Preis:
kostenlos (Museum)
Sonstiges: Das Museum ist vor allem bei (für Wellington manchmal sehr typischem) nass-windigen Wetter ein super Rückzugsort.

IMG_2278-001Ort: Nelson
Aktivität:
Abel Tasman National Park Hike + Kayak Tour
Dauer: 11 Stunden
Blog Post:
Neuseelands Himmel
Preis:
110 €
Sonstiges:
Inklusive sind der Shuttle Bus von Nelson bis zum Park (und zurück), zwei Fahrten mit dem Wasser-Taxi, ein selbstständiger einstündiger Hike durch den Nationalpark (plus ein Lunch-Paket) sowie eine mehrstündige geführte Kajak-Fahrt (u.a. entlang Adele Island, die mit Bell Birds und Seehunden bevölkert ist). Der Anbieter Marahau Sea Kayaks, über den ich die Tour gebucht habe, hat im Augenblick keine Homepage. Die Hostels in Nelson kennen allerdings auch andere gute Anbieter.

Ort: Westport
Aktivität:
Horsetrekking
Dauer: 2 Stunden
Blog Post:
Die anstrengendste (und coolste) Art des Wanderns
Preis:
50 € (Buller Adventure Tours)
Sonstiges:
Da ich den Ausflug über das Hostel gebucht habe, wurde ich praktischerweise von Barry, dem Besitzer des Unternehmens abgeholt und habe bei kostenlosem Tee, und neben einem Kaminfeuer sitzend, auf die Handvoll der anderen Teilnehmer gewartet.

Ort: Franz Josef (town)
Aktivität:
Glacier Heli Hike + Hot Pools
Dauer: 3 Stunden
Blog Post:
Die Kunst des Trampelns
Preis:
260 € (Franz Josef Glacier Guides)
Sonstiges:
Nach der Tour gibt es als Geschenk einen Beutel mit einer DVD über den Gletscher sowie einem Schokoriegel und Sonnencreme. Das noch viel bessere Gimmick ist allerdings der kostenlose Eintritt zu den Glacier Hot Pools für den restlichen Tag.

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Ort: Queenstown
Aktivität: Milford Sound Tour
Dauer: 12 Stunden
Blog Post: Ohne Moos nix los
Preis: 70 € (Intercity Tours)
Sonstiges: Die Tour enthält unzählige schöne Stopps entlang der Strecke, wodurch die lange Fahrt in kleinere Häppchen zerteilt wird. Das Highlight ist natürlich die fast zweistündige Bootsfahrt durch den beeindruckenden Milford Sound.

Ort: Queenstown
Aktivität:
Dart River Jet Safari in Glenorchy
Dauer: 6 Stunden
Blog Post:
Was Hobbits machen, wenn sie einen Adrenalinkick brauchen
Preis:
134 € (Dart River)
Sonstiges:
Die Tour enthält eine einstündige großartige Jetboat-Fahrt, eine geführte Wanderung durch einen alten Maori Wald sowie die Erkundung des Paradise Valleys, wo viele Szenen der Herr-der-Ringe-Filme gedreht wurden. Da die Tour sehr früh beginnt wäre es ratsam, in der Nacht davor nicht feiern zu gehen – auch wenn Queenstown sehr verlockend sein kann.

IMG_2937-001Ort: Kaikoura
Aktivität:
Dolphin encounter (mit wilden Delfinen schwimmen)
Dauer: 3 Stunden
Blog Post:
Warum Kaikoura der beste Ort in Neuseeland ist, an dem du mit Delfinen schwimmen kannst
Preis:  
103 € (Encounter Kaikoura)
Sonstiges:
Anschließende Freiluftdusche sowie heißer Tee und Kekse inklusive.

Getränke/ Nachtleben in Neuseeland

In den meisten Orten wirst du die Möglichkeit finden, abends mal feiern zu gehen. Vor allem in Queenstown sind die durchzechten Nächte legendär. Eintritt in einen Club oder eine Bar zahlst du glücklicherweise so gut wie nie und ich habe es schon geschafft, während einer Nacht genau 0 € auszugeben. Meine neugewonnenen Backpacker-Freunde waren so liebenswert und spendabel, dass ich mysteriöserweise immer mit Getränken versorgt war – mehr, als mir am nächsten Morgen lieb war.

Extras/ Shopping

Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, und deshalb solltest du bei deiner Budgetkalkulation folgende Dinge wie Wäsche waschen, Internet, SIM-Karte, (Medikamente), Shampoo, neue Klamotten, etc. nicht vergessen. Diese Kosten werden im Vorfeld gerne ignoriert, aber auch auf Reisen tätigst du alltägliche Anschaffungen und hast laufende Kosten. Ein Beispiel: Wifi ist in Neuseeland extrem teuer und kostet im Hostel circa 4 NZD pro Tag. Ich habe mir stattdessen eine SIM-Karte für meinen Surfstick geholt und habe in dem einen Monat 40 € fürs Internet ausgegeben. Weitere Preise:

  • Wäsche waschen (Waschmaschine + Waschmittel + Trockner): 5,40 €
  • Shampoo: 2,50 €
  • Ein Paket (40x30x20cm, 3,5kg) nach Deutschland schicken (vor der Weiterreise nach Südostasien): 82,44$
  • 25 Postkarten: 16 € (plus 15 € für die Briefmarken)
  • Sonstiges: 10 €, die ich einem verzweifelten australischen Backpacker geschenkt habe, der ausgeraubt wurde.
  • After Sun Lotion (200ml): 6,75 €

Souvenirs

Da einige Geburtstage anstanden, habe ich für Souvenirs insgesamt 140 € ausgegeben. Leider (glücklicherweise?) war mein Backpack schnell zu voll, ansonsten hätte ich wahrscheinlich noch mehr Andenken gekauft.
Bei den Souvenirs kannst du also einiges an Geld „sparen“, wenn du dich nicht überrollen lässt und jeden Touri-Nippes kaufst. Überleg dir vor einem Kauf genau, was du Zuhause damit anstellen kannst. Werden die Sachen ungetragen im Schrank landen oder zu teuren Staubfängern mutieren?

Aber völlig auf Souvenirs zu verzichten ist auch keine Lösung: Meine Maori-Kette hat mich beispielsweise während meiner gesamten Weltreise begleitet und ich denke auch jetzt noch an meine schöne Zeit in Neuseeland zurück, wenn ich sie trage.

GESAMTKOSTEN in Neuseeland

Vor meiner Weltreise habe ich mit 3000 € kalkuliert und hätte noch weitere 500 € als Notgroschen zur Verfügung gehabt.

  • Unterkünfte: 566 €
  • Grundkosten (Essen, Transport vor Ort, Sonstiges): 644 €
  • Busnetz: 385 €
  • Ausflüge: 1135 €

Gesamtbudget: 2730 €/32 Tage
Durchschnitt/Tag: ca. 85 €

Reisekosten in NeuseelandDer Betrag lässt sich erreichen, wenn man in Hostels übernachtet, selber kocht, nicht zu viel feiern geht und das dadurch gesparte Geld in Ausflüge und sonstige Aktivitäten investiert.

Ich hätte sicherlich auch mit 2000 € hinkommen können (oder mit 1500 €, wenn ich zu zweit gereist wäre), aber dann hätte ich viele schöne Dinge nicht erleben können, wie zum Beispiel den Heli Hike auf dem Franz Josef Gletscher.

Überlege dir bei der Kalkulation deines Budgets also genau, was deine Prioritäten sind. Verzichte nicht auf einen Fallschirmsprung oder einen anderen lang gehegten Wunsch, bloß weil es dir so teuer erscheint, sondern kürze das Budget, indem du dich auf ein paar wenige Orte beschränkst und nicht das komplette Land bereist.

Kannst du deinen Geldbeutel trotzdem nicht guten Gewissens bluten lassen? Dann lass dir Folgendes durch den Kopf gehen: Ich konnte mich im Nachhinein nicht mehr an die Kosten erinnern (und musste die alten Rechnungen und Notizen für diesen Artikel hervorkramen), weil mir stattdessen von der Reise bloß die wundervollen Erlebnisse im Gedächtnis geblieben sind. Einfach unbezahlbar!

Neuseeland ist jedenfalls definitiv ein Backpacker-Land und bietet unglaublich schöne Orte und Erlebnisse und das alles zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Reisekosten in Neuseeland erscheinen einem zwar etwas hoch, aber was man dafür geboten bekommt, ist wirklich seinen Preis wert. Wenn du das Besondere erleben und ein kontrastreiches Land bereisen möchtest, bist du in Neuseeland perfekt aufgehoben!

Brauchst du Hilfe beim Packen für deine Zeit am anderen Ende der Welt? Hier findest du meine Packliste für einen Monat in Neuseeland.

Warst du schon in Neuseeland? Was war deine Strategie, um dieses Land relativ günstig bereisen zu können?

 

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20 Kommentare

  1. Ouch!!! die Zahlen am Schluss tun ja richtig weh :P hehe

    zuerst mal riesen Lob an dich! super Blog mit tollen Tipps und Budget-Infos ( genau das was ich gesucht habe ;) )

    mein Freund und ich sind gerade in Indien. danach geht nach Sri Lanka für 3 Monate, und danach wollen wir Neuseeland mit den Van erkundigen :)

    wir wollten vorab wissen, was so an kosten auf uns zukommen wird. da hat es mich gleich ma erschreckt :D bin Asien-Preise gewohnt :D ( leben fast 6 Monate in Indien )

    aber naja, damit haben wir schon gerechnet, dass es etwas mehr is ;)

    weißst du denn zufällig, ob Australien gleich teuer ist oder billiger/ teurer?

    Danke :)

    Liebste Grüße

    Jule

    • Hallo Jule,
      ja, die Reisekasse blutet ganz schön, wenn man sich eine längere Reise durch Neuseeland gönnt ;)
      Vielen Dank für das Lob! Super, dass ich dir weiterhelfen konnte. :)
      Ich hab das genau umgekehrt gemacht. Ich war zuerst in Neuseeland und dann in Asien. Das war also nicht so ein Preisschock wie bei euch! Aber wenn ihr euch schon vorher informiert, dann könnt ihr ja gut planen und kommt mit dem Geld aus. Mit dem Van und zu zweit seid ihr auf jeden Fall günstiger unterwegs als ich, also wird es vielleicht doch nicht sooo teuer.
      Australien ist allerdings noch teurer als Neuseeland. Was das Essen und die Unterkünfte angeht ist das Niveau ungefähr gleich (bzw. ein kleines bisschen teurer in Australien), aber der Hauptpunkt sind einfach die Entfernungen. Wenn ihr nicht nur an einem Ort bleiben, sondern durch das Land reisen wollt, dann müsst ihr ziemlich weite Strecken fahren oder fliegen. Das ist in Neuseeland einfach kürzer und günstiger.
      Meine Wahl würde jedenfalls definitiv wieder auf Neuseeland fallen ;)
      Ich wünsche euch super viel Spaß und schreib mir danach gerne wie es gelaufen ist und ob ihr mit dem Budget hingekommen seid.

      Liebe Grüße
      Lisa

  2. Hallo Lisa,
    ich habe Deinen Urlaubsbericht mit Interesse gelesen und kann sagen, dass Neuseeland im Grunde dasselbe kostet wie Anfang der Neunziger, als ich das erste Mal dort war. Sicher sind die Preise nun deutlich höher, aber im Verhältnis zum Einkommen kommt das schon hin. Wer mindestens einen Monat oder länger bleibt, kann über den Kauf eines alten Autos nachdenken. Kleinanzeigen in den Zeitungen oder eBay abklappern! Ummelden und versichern dauert keine halbe Stunde, Kennzeichen bleibt dran.
    Wer eine ADAC-Karte hat, kann beim AA Club kostenlos umfangreiches Kartenmaterial bekommen.
    In den großen Städten Auckland und Christchurch ist der Wiederverkauf kein Problem. Habe den Wagen damals mit € 50,- Verlust wieder verkauft. Dafür kann man gerade einen Tag ein Auto mieten.
    Wenn die Kinder größer sind, fliegen wir wieder hin :-)
    Gruß Ralf

    • Hallo Ralf,
      Danke für deinen Kommentar. Das ist interessant! Ich hätte gedacht, dass Neuseeland mittlerweile bestimmt teurer geworden ist, weil das Land seit den Herr-der-Ringe-Filmen einen starken Touristen-Boom erlebt hat. Aber vor Ort waren die Preise eigentlch wirklich nirgendwo übertrieben, sondern standen in einem guten Verhältnis zur Leistung. Die Neuseeländer sind halt ein faires Völkchen :)
      Der Autokauf ist definitiv ein guter Tipp! Manche scheuen sich vielleicht davor, weil sie die Sorge haben, den Wagen am Ende der Reise nicht schnell/rechtzeitig oder nur mit einem Preisverlust verkauft zu bekommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall und eigentlich gibt es immer eine gute Nachfrage. Unterwegs habe ich in so gut wie jedem größeren Hostel ein Angebot/Gesuch gesehen. Bei meiner nächsten längeren Neuseelandreise werde ich das auf jeden Fall auch machen.
      Die Kinder sind ja Glückspilze! Das wird bestimmt eine unvergessliche Reise zusammen. :)
      Gruß Lisa

  3. Hallo Jule,
    wenn ihr viel Zeit mitbringt, könnt ihr ja über einen Job in Neuseeland nachdenken. Zur Apfelernte jobben dort viele Rucksacktouristen. Man wird zwar nicht reich dabei, aber man lernt Land und Leute aus einem anderen Blickwinkel kennen und bessert die Reisekasse auf.

  4. Hallo Lisa,
    ich habe mal markiert und aufgeschrieben,wo du überall in Neuseeland warst und was du alles gemacht hast, weil ich dieses Jahr für drei bis vier Wochen nach Neuseeland gehe. Du hast 15 Unternehmungen aufgelistet, warst ja aber 32 Tage dort. Wo geht denn die ganze Zeit hin?
    Wie schätzt du das Reisen in Neuseeland im Winter ein? Also Ende Juni und Juli? In genau der Zeit bin ich nämlich da unterwegs. Werden diese ganzen Sachen auch im Winter angeboten?

    • Hey Annika,
      das liegt daran, weil zum einen auch Zeit für die Busfahrten drauf geht und ich zum anderen meine „Ruhetage“ nicht mit aufgelistet habe. Beim Franz Josef Glacier war ich zum Beispiel mehrere Tage, damit ich auf jeden Fall gutes Wetter erwische und mit dem Helikopter hochfliegen kann. Wenn ich dafür nur einen Tag eingeplant hätte, wäre der Ausflug vielleicht ins Wasser gefallen.
      Außerdem ist es ja auch mal angenehm, nicht jeden Tag eine „anstrengende“ Unternehmung zu haben, weil das ganze Rumreisen nach einer Weile ziemlich schlaucht. Also braucht man mal einen Gammeltag, an dem man einfach nur mit anderen quatscht, Essen kauft, Wäsche wäscht, einen Film guckt etc. Oder du gehst in Queenstown feiern und brauchst einen entspannten Katertag danach ;) Und ich habe mir natürlich auch Städte angeguckt und bin einfach nur rumgelaufen. Da das nichts kostet, habe ich das nicht mit aufgelistet.
      Plan einfach großzügig. Du möchtest ja nicht durch das Land durchhetzen, sondern alles genießen. Und ich fand mein Programm schon ziemlich stramm ;)
      Im Winter werden die Sachen eigentlich auch alle angeboten, wenn das vom Wetter her möglich ist. Beim Kajaken im Abel Tasman National Park bin ich mir da aber gerade nicht so sicher. Schreib denen einfach eine Mail, damit du planen kannst. Zum Teil sind die Sachen im Winter dann auch günstiger, weil die Nachfrage kleiner ist!
      Ich wünsche dir super viel Spaß dort und wenn du Lust hast, berichte gerne wie es dort im Winter ist!
      LG Lisa

  5. Hey Lisa,

    hast du den Surfstick in Neuseeland oder Deutschland gekauft? Hast du auch mal nach Deutschland telefoniert, wenn ja, wie? Ich werde 2 Monate in Neuseeland reisen und überlege gerade, ob es günstiger ist, vor Ort eine Prepaid-Karte mit Datenvolumen und Freiminuten für internationale Anrufe zu holen. Skypen ist ja bei Wlan umsonst, aber das Internet soll ja insgesamt nicht so gut dort sein^^

    Liebe Grüße
    Corinna

    • Hey Corinna,
      den Surfstick hatte ich schon in Deutschland gekauft, weil das dort günstiger ist und ich in Ruhe Preise vergleichen konnte. In Neuseeland habe ich mir dann direkt am Flughafen eine Prepaid-Karte geholt, allerdings nur mit Datenvolumen. Es gibt aber bestimmt ganz gute Angebote für internationale Anrufe. Ich habe einfach Skype genutzt, aber die Internetverbindung fordert einen teilweise doch sehr heraus^^
      Viel Spaß in Neuseeland und lass mich dann gerne wissen, welche Lösung du gefunden hast!
      Liebe Grüße
      Lisa

  6. Hey Lisa,
    wirklich toller Blog!
    Ich hab jetzt mein Abi gemacht und fliege am 14 dezember los nach Neuseeland. Ich habe vor 2 Monate dort und 3 Monate in Australien zu verbringen (und eigentlich nicht vor dort zu arbeiten). Mein Reisebudegt beträgt nach abzug der Flüge 7000€. Glaubst du das reicht, oder sollte ich noch irgendwo Geld auftreiben? Auch ich habe vor möglichst günstig in Hostels zu übernachten dafür aber ein bisschen mehr für Ausflüge auszugeben. Werden die Kosten pro Monat weniger je länger man sich in Neuseeland aufhält?

    • Hey Timon,

      sorry, dass ich so lange gebraucht habe, um zu antworten.
      Cool, dass dir der Blog gefällt und vielleicht war der ein oder andere Artikel eine gute Inspirationsquelle für deine Reise. In ein paar Tagen gehts ja schon los! Das wird großartig :)
      Ich denke schon, dass dein Budget ausreichen kann, allerdings wirst du mit 7000€ in 5 Monaten schon sehr gut kalkulieren müssen. Die Kosten werden leider nur in wenigen Aspekten weniger, je länger du reist. Und Australien ist noch mal teurer als Neuseeland, vor allem, weil du dort sehr viel weitere Strecken zurücklegen musst und die Transportkosten dementsprechend höher sind. Aber das kann ich dir zu Neuseeland sagen:

      Transport: Du wirst nicht wie ich schon nach ein paar Tagen sofort weiterreisen müssen, sondern länger an verschiedenen Orten sein. D.h. je nachdem was du für eine Route bereisen willst, wirst du ungefähr auf die gleichen Reisekosten kommen wie ich, weil die Distanzen ja die gleichen sind. Obwohl du wahrscheinlich noch ein paar mehr Ecken bereisen wirst, da du ja mehr Zeit hast. Die Buskosten musst du also nicht verdoppeln, weil du zwei statt einen Monat unterwegs bist. Wenn du von meinen Monatskosten des Transports ausgehst, dann pack da aber am besten noch mal 20% drauf und das müsste passen. Falls du allerdings vorhast quasi jede Ecke von Neuseeland zu bereisen, dann überleg, ob es vielleicht sogar sinnvoller ist, einen Gebrauchtwagen zu kaufen und wieder zu verkaufen. Das kann sich bei zwei Monaten Reisezeit schon sehr lohnen. Insbesondere weil viele Autos von anderen Backpackern verkauft werden, und so ausgestattet sind, dass man in denen auch Übernachten kann. Und du wärst super flexibel und müsstest nicht immer eine teure Tour buchen, weil du nicht anders zu einem Nationalpark kommen könntest (wie ich in Rotorua) und könntest stattdessen direkt hinfahren und müsstest nur den Eintritt bezahlen.
      Was du natürlich auch machen kannst, weil du keinen Zeitdruck hast, ist zu hitchhiken! In Hostels findest du meistens jemanden, der einen (Miet)wagen hat und dich für etwas Spritgeld mitnehmen kann. Da könntest du super sparen!

      Ausflüge: Ich habe sehr viele Ausflüge in meinen Monat in Neuseeland gepackt. Mein Tagesbudget ist deshalb recht hoch. Du wirst aber wahrscheinlich nicht so gut wie jeden Tag einen teuren Ausflug machen, sondern auch mal entspannen, Orte noch genauer erkunden, vielleicht Wandertouren machen. Das heißt neben teureren Sachen (Heli Hike, Fallschirmsprung, etc.) sind auch günstige oder kostenlose Sachen dabei. Auf zwei Monate verteilt ist dein Tagesbudget da also besser qls meins. Wenn du dir jetzt schon überlegst, welche teureren Sachen du unbedingt machen willst, dann kannst du dir das grob ausrechnen.

      Unterkünfte: Manche größeren Hostelketten (z.B, Base) bieten einen Rabatt an, wenn man quasi eine Zehnerkarte kauft, die man dann in ihren Hostels im ganzen Land einlösen kann. Ich glaube, die kannst du sogar in Australien einlösen. Guck aber lieber noch mal auf der Homepage von Base Hostels nach. Wenn viele Hostels der Kette auf deiner Route sind, dann lohnt sich das. Außerdem lohnt es sich immer in Hostels nach einem Rabatt zu fragen, wenn man mehrere Nächte bleibt.

      Essen: Du könntest natürlich größere Packungen kaufen, weil du schließlich lange unterwegs bist. Aber wer will das alles schleppen! Das ist nur dann super, wenn man einen eigenen Wagen hat. Die Kosten fürs Essen kannst du also einfach verdoppeln. Ich denke aber, dass du eher mehr Geld für Essen ausgeben wirst als ich. In dem einen Monat war ich sehr sehr sparsam und habe mich quasi hauptsächlich von belegten Broten und Nudeln ernährt, weil ich das Geld lieber in Ausflüge stecken wollte. Ich habe meistens selber gekocht. Das ging aber nur gut, weil ich wusste, dass ich danach in Südostasien sein würde und da mehr als genug essen kann. Zwei Monate hätte ich die Sparerei nicht durchgehalten. Man will sich ab und zu halt auch mal was gönnen.

      Also insgesamt gesehen würde ich dir raten, noch mehr Geld in der Hinterhand zu haben. Es ist möglich, mit dem Budget unterwegs zu sein, insbesondere wenn du hitchhikest etc. Aber du willst ja viele Ausflüge machen und genau das ist meistens schmerzhaft für den Geldbeutel. Es wäre ja mega schade, wenn du zwar vor Ort bist, aber nur genug Geld für Unterkunft, Essen und Transport hast. Das ist in Neuseeland dann zwar trotzdem ne super Zeit, aber die Ausflüge machen es noch genialer!
      Kalkulier jetzt schon und dann beobachte deine Ausgaben ganz genau. Dann kannst du immer noch vor Ort entscheiden, an welcher Stelle du sparen kannst/musst (nur 10-Bett-Zimmer im Hostel, immer günstig selber kochen, eine Busfahrt weniger und nicht jeden Ort bereisen, einen Ausflug weniger etc.)

      Ich hoffe, das war hilfreich.

      Viele Grüße und ganz viel Spaß unterwegs! :)
      Lisa

  7. Hallo Lisa,

    Erst einmal vielen Dank für die vielen interessanten Infos. Es macht Spaß das zu lesen. Viele Tipps und Beschreibungen kann ich gut nachvollziehen, denn sie decken sich mit meinen Erfahrungen in Asien.
    Nun plane ich meine erste Reise nach Neuseeland. Flug und Mietwagen habe ich schon für März/April (8 Wochen). Je mehr ich mich aber mit Übernachtungsmöglichkeiten auseinander setze, wird mir’s mulmig. Mit über 50 Jahren sind Übernachtungen im Schlafsaal nicht so ganz mein Ding. Aus finanziellen Gründen werde ich das aber wohl ins Auge fassen müssen. Daher meine Fragen: Wie groß oder klein sind die Betten in so einem Hostel? Ich bin 2 Meter groß. Muss ich für das Abstellen meines Leihwagens zusätzlich bezahlen? Womit muss ich rechnen? Kann ich auch im Auto übernachten (PKW untere Mittelklasse) oder wird das dann zu kalt? Ist zu befürchten, dass das Auto aufgebrochen bzw. gestohlen wird? Kann ich meinGepäck über Nacht im Auto lassen oder soll ich das doch lieber mit ins Hostel nehmen?
    Danke schon mal für die Antwort!
    René

    • Hallo René,
      wie schön, dass dir meine Berichte gefallen und weiterhelfen! 😊
      Mhh, also die Betten haben alle eine normale Größe, also 2 Meter Länge schätze ich. Das mit dem Schlafsaal kann ich absolut nachvollziehen, aber so gut wie alle Hostels haben auch Einzel-/Doppelzimmer im Angebot. Die sind zwar teurer als ein Schlafsaal, aber trotzdem noch recht günstig. Und du könntest dich schräg in ein Doppelbett legen und hast definitiv keine Probleme mit der Länge des Bettes. 🙂 Da du nicht zur Hauptsaisom unterwegs bist kann es auch sein, dass die Hostels recht leer sind und du einen Schlafsaal für dich alleine hast. Das ist mir in Paihia passiert. Frag also einfach vor Ort nach.
      Was den Mietwagen angeht kann es sein, dass du in den größeren Städten zusätzlich zum Zimmer eine Gebühr zahlen musst. Ich kenne mich damit leider nicht aus. Guck dir mal verschiedene Hostels an (z.B. auf Hostelworld) und da steht das hoffentlich in den Beschreibungen. Ich weiß allerdings, dass es eine Gebühr kostet auf einem Hostelparkplatz zu parken, wenn du im Auto schlafen möchtest und kein Zimmer buchst. Dafür darfst du dann die Küche und das Gemeinschaftsbad mitbenutzen. Wenn du einen warmen Schlafsack hast, dann kannst du auf der Nordinsel denke ich zu der Zeit noch gut im Auto übernachten. Auf der Südinsel wird es allerdings doch recht frisch/herbstlich. Aber du kannst es ja einfach mal ausprobieren. Und wenn es dir doch zu kalt wird, dann ziehst du ins Hostel um. Such dir dafür am besten vorher ein größeres Hostel aus, bei dem du zur Not auch noch spät nachts einchecken kannst.
      Dein Gepäck solltest du auf jeden Fall mit ins Hostel nehmen! Genauso wie hier in Deutschland ist ein Auto mit Gepäck natürlich gefährdeter. In den Hostels ist es üblich, dass du dein Gepäck im Zimmer in ein Schließfach packen kannst. Nimm dafür ein Vorhängeschloss mit.
      Ich hoffe, meine Antwort ist hilfreich und ich wünsche schon mal eine fantastische Zeit in Neuseeland 😊
      Lisa
      PS: Mit 8 Wochen hast du dir die perfekte Reiselänge ausgesucht. Viel Spaß!

  8. Hallo Lisa,

    Vielen Dank für die guten Tipps. Ich möchte Deine Zeit nicht überstrapazieren aber eine Frage hätte ich doch noch:
    Ich habe im Flugticket 1 Gepäckstück a 32 kg frei. Normalerweise reise ich für 3 Wochen mit ca. 15 kg Gepäck plus Rucksack mit
    Fotoausrüstung etc. (7 kg). Nun bin ich 8 Wochen unterwegs und das Klima in Neuseeland wird wechselhaft sein. Außerdem möchte ich
    gerne ein Foto-Stativ und einen Schlafsack mitnehmen. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, ist das mit dem Schleppen ja auch kein
    Problem. Daher war meine Überegung, einen großen Schalenkoffer (74x50x35 ca. 130 Liter) zu verwenden. Mit den von Dir angesprochenen
    Schließfächern stelle ich mir das aber schwierig vor. Wenn ich den Koffer also nicht im Auto lassen sollte, dann muss ich mich beim
    Gepäck wohl eher doch mit einem kleineren Koffer begnügen, oder?

    Vielen Dank und beste Grüße aus Berlin.
    René

    P.S. Gibt’s auf reisewundertuete.com keinen Spendenknopf?

    • Hallo René,
      keine Sorge, ich beantworte sehr gerne Kommentare und helfe weiter, wenn ich kann!
      Nimm ruhig den Schalenkoffer mit. Den kannst du dann ja abgeschlossen im Zimmer lassen. Wenn du den Koffer noch weiter absichern möchtest, dann kannst du ihn auch mit einem dünnen Stahlseil an den Bettrahmen schließen. Sowas findest du in Outdoorshops oder z.B. bei Amazon und nennt sich glaube ich Kabelschloss oder Endschlaufenkabel. Ich hatte eins mit und habe das manchmal gemacht, wenn das Schließfach zu klein war. Das nimmt vor allem auch absolut keinen Platz weg.
      Viele Grüße nach Berlin.
      Lisa
      P.S. Wie lieb, dass du fragst! Es gibt neuerdings sogar einen Spendenknopf (na ja, einen Link), allerdings ist der etwas versteckt unten auf meiner „Über mich“-Seite. Über diesen Link kann man ohne Gebühren Geld verschicken (in Deutschland und in €). Da braucht man nur ein kostenloses Paypal-Konto für.

  9. Hi Lisa, ich werde in 3 Wochen für 7 Wochen Neuseeland bereisen und habe mir schon einige Inspirationen von deinem Blog holen können, der ist echt super! :)
    Ich hätte ein paar kleine Fragen, es wäre super lieb, wenn du mir diese beantworten könntest! Es ist meine erste Backpacking-Reise, verzeihe mir also bitte die Anfänger-Fragen ;)
    1. Ich plane wie du hauptsächlich mit dem Bus zu reisen. Du hast geschrieben, dass du mit dem Intercity-Bus gereist bist. Würdest du wieder diese Unternehmen wählen oder hast du von anderen Backpackern von anderen Busunternehmen gehört die eventuell besser/flexibler sind? Wie bist du auf die 85 Stunden gekommen, die du gebucht hast (also woher wusstest du dass das richtige Anzahl ist)? Wie flexibel war das Reisen? Musstest du ein paar Tage im Voraus deinen Sitz reservieren oder reichte das am Vorabend?
    2. Wie viel mobiles Datenvolumen hast du ca während deinem Aufenthalt in NZ gebraucht? Da fast jedes Hostel, das ich online angeschaut habe gratis WLAN (zumindest ein beschränktes Volumen) anbietet, frage ich mich wie viel ich kaufen soll.
    3. Wie hast du noramlerweise die Hostels gebucht? Online/telefonisch? Braucht man unbedingt eine Kreditkarte? Wie viel im Voraus hast du jeweils die nächste Unterkunft gebucht?
    Wäre echt cool, wenn du mir zu diesen Punkten kurz deine Erfahrungen mitteilen könntest :)
    Danke schonmal, LG Marc

    • Da meine Reise nun bereits hinter mir liegt, beantworte ich meine Fragen kurz selbst, vielleicht hilft es ja jemandem ;)
      Zu 1.: Intercity war ganz in Ordnung. Man kann mit dem Flexipass bis zu 2 Stunden vor Fahrtantritt die Reise noch ohne Gebühren stornieren. Es gibt noch andere Busanbieter, ich habe allerdings kein Abo gefunden, das für mich besser gepasst hat als dasjenige von Intercity. Ich habe 80 Stunden komplett aufgebraucht und habe längst nicht alles von beiden Inseln gesehen. Intercity hat eine Karte veröffentlicht mit den ungefähren Fahrzeiten zwischen den Städten, um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Vor allem in der High Season empfiehlt es sich, die Fahrten ein paar Tage im Voraus zu buchen, man kann es ja immer noch stornieren. Tipp: Für sehr lange Fahrten lohnt es sich manchmal, nicht den Pass zu belasten sondern direkt zu bezahlen. Ich habe z.B. den Nachtbus von Auckland nach Wellington genommen, das waren 12 Stunden für unter 30 Dollar, mit dem Pass wäre das teuer gekommen.
      Zu 2.: Ich hatte in fast allen Hostels ein beschränktes Volumen an gratis WLAN. Allerdings funktioniert das nicht immer einwandfrei, ich war jedenfalls froh um mobiles Datenvolumen. Ein paar hundert MB reichen aber aus pro Monat für Aktivitäten buchen, E-banking etc., wenn man nicht noch gross surfen will.
      ZU 3.: Online ist am einfachsten, Kreditkarte fast überall ein Muss für die Reservation. Ich war im Herbst unterwegs, also in der Nebensaision. Dennoch waren gewisse Gebiete immer noch stark gefragt, in Franz Josef, Wanaka und Queenstown hatte ich Mühe etwas zu finden, obwohl ich fast 2 Wochen im Voraus gebucht hatte. Lake Tekapo habe ich nichts mehr gefunden (3 Wochen im Voraus!), genauso für Mount Cook. In Orten wo es aber mehr Platz hat findet man auch spontan noch etwas, z.B. in Taupo oder Rotorua konnte ich am eigentlichen Abreisetag noch weitere Nächte buchen.

      • Hi Marc,
        vielen Dank, dass du deine Erfahrungen hier teilst! Das hilft bestimmt jemandem weiter :)
        Wahnsinn, dass du trotz Nebensaison teilweise Probleme hattest was zu finden oder so weit im Voraus buchen musstest. Obwohl, Mount Cook überrascht mich nicht. Das ist ja quasi nur ein Hostel und ein Hotel dort.^^ Und in Rotorua hält es (dank der „exzentrischen“ Luft) kaum jemanden länger dort, weshalb eigentlich immer irgendwo ein Bett frei ist.
        Liebe Grüße,
        Lisa

  10. Hallo Lisa,

    deine Berichte sind sehr gut und helfen mir dabei, mich auf meine Reise durch NZ vorzubereiten und mir ein bisschen die Angst zu nehmen. :)
    Ich wollte mal fragen wo, wann und auf welche Art und Weise du diese ganzen Ausflüge etc. gebucht hast?
    Für mich stellt sich die Frage, ob ich diese Vorort einzeln, hier in Deutschland oder gebündelt in NZ buche.

    Tom

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