Work & Travel in Neuseeland – Die schönsten Arbeitsplätze Teil 2

Lesezeit: 8 Minuten


Nachdem ich mich im ersten Teil der Serie mit den perfekten Orten für Wassersportler beschäftigt habe, geht es im zweiten Teil um Neuseelands einzigartige Tierwelt. Außerdem stelle ich dir die einsamsten Orte und Neuseelands beste Partystädte vor. Für genug Abwechslung ist also gesorgt!

Der Tierfanatiker

 

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Wenn du Meeresbiologie studierst, dann wirst du auf jeden Fall nach Kaikoura reisen wollen und dort vielleicht sogar einen Job auf einem Ausflugsschiff ergattern. Hier kommen Gemeine Delfine, Pottwale, Killerwale, Pinguine, Seehunde, Seeelefanten und Albatrosse vor und vor allem wimmelt es nur so von Dusky Dolphins, den Schwarzdelfinen.

Der Grund dafür ist ein Unterwassercanyon direkt vor der Küste Kaikouras. Durch seine Tiefe und die günstigen Strömungsverhältnisse bietet der Canyon perfekte Bedingungen für maritimes Leben direkt vor der Küste. Hier mit Seehunden oder Delfinen zu schwimmen ist definitiv ein grandioses Erlebnis. Wenn du lieber kein Geld ausgeben willst, dann kannst du stattdessen zu den Seehundfelsen hiken oder einfach am Strand entspannen und wunderbare Sonnenuntergänge genießen.

Der Trick, um die Hobbits und Gandalf verschieden groß wirken zu lassen: einige Hobbithäuschen sind in 90% Größe gebaut, die anderen in 60%. Bei einer Szene mit Gandalf und Frodo steht Gandalf vor dem kleinen und Frodo vor dem anderen. Alle anderen Hobbits waren in Wirklichkeit verkleidete Kinder.
Falls du lieber an Land bleiben willst ist ein kleiner Ort namens Matamata dein Reiseziel. Der Name sagt dir nichts? Macht nichts, das ging mir auch so. Matamata ist eins der beliebtesten Reiseziele in Neuseeland, denn dort inmitten einer Schaffarm liegt Hobbiton – das Auenland aus J.R.R. Tolkiens Trilogie „Der Herr der Ringe“. Die meisten Touristen legen auf dem Weg nach Rotorua einen kleinen Zwischenstopp ein, um eine der genialen Führungen durch das Auenland mitzumachen.

Doch was viele nicht wissen: Matamata ist nicht nur für eins der schönsten Filmsets der Welt bekannt, sondern gleichzeitig Neuseelands Zentrum des Rennsports. Solltest du also schon jahrelang reiten und fantastisch mit Pferden umgehen können, wirst du hier bestimmt einen Job finden können.

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Du stehst nicht so auf Pferde, sondern würdest lieber stundenlang Pinguine beobachten? Dann setz Curio Bay auf deine Reiseroute. Hier kommen wilde Gelbaugenpinguine vor, die zu den seltesten Pinguinen der Welt zählen und vom Aussterben bedroht sind. Weltweit existieren nur circa 4000 dieser Tiere und 1000 davon sind in Neuseeland zu finden. Curio Bay ist wirklich einzigartig, denn die Pinguine scheinen sich an menschliche Besucher gewöhnt zu haben, weshalb du sie nicht durch Ferngläser beobachten musst. Stattdessen kommen sie zur „Hoppy Hour“ zwischen 18-20 Uhr an Land und watscheln seelenruhig an dir vorbei zu ihren Nestern. Wirklich einmalig!

Du kannst von den kleinen putzigen Pinguinen immer noch nicht genug bekommen, aber eigentlich möchtest du deine Zeit mal wieder in einer größeren Stadt verbringen, um mehr Geld in die Reisekasse zu spülen? Dann ist Dunedin genau die richtige Stadt für dich!

Der Partymensch


Dunedin
beherbergt eine Kolonie der seltenen Gelbaugenpinguine und im Penguin Place kannst du zum Beispiel eine Tour auf einem Pinguin- und Touristen-freundlichen Privatgrundstück machen.
Am Sandfly Bay triffst du auf Seelöwen und kannst versuchen, die Unterschiede zu Seebären festzustellen. Obwohl sie sich sehr ähnlich sehen, verhalten sie sich Menschen gegenüber komplett unterschiedlich. Eigentlich kann man sie ein bischen mit Schafen und Kühen vergleichen:

Wie Schafe mögen Seebären Menschen nicht besonders und fliehen sofort ins Wasser, wenn du ihnen zu nahe kommst. Seelöwen verhalten sich hingegen eher wie Kühe. Wirklich in Aufregung versetzen lassen sie sich nicht und manchmal sind sie auch neugierig und kommen näher. Zweiter Hinweis: Seebären entspannen auf Felsen und Seelöwen am Strand. Viel Spaß bei der Feldstudie! ;-)

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Dunedin ist aber eigentlich nicht hauptsächlich für Pinguine oder Seelöwen, sondern für eine andere Ansammlung bekannt: Studenten. Die Stadt ist der Sitz der ersten Universität Neuseelands und beherbergt jährlich bis zu 23.000 Studenten, die für lebendiges Treiben in der Stadt und eine ausgesprochen aktive Kulturszene sorgen. Die Studenten machen 20% der Einwohner Dunedins aus und die University of Otago ist der größte und wichtigste Arbeitgeber der Stadt.

Da das Stadtzentrum sehr kompakt ist, sind die Wege von Pub zu Pub nicht weit und nachts wird grandios gefeiert. Doch Achtung: In den Semesterferien ist hier deutlich weniger los. Wähle deinen Reisezeitpunkt also genau aus, wenn du unvergessliche Partynächte erleben willst. Neben einer fantastischen Partyszene hat Dunedin auch noch die steilste Straße der Welt (35% Steigung), schottische Architektur, das kostenlose Otago Museum (mit einer Ausstellung über die Südinsel) und heiße Salzwasserpools am St. Clair Beach zu bieten.

Wenn du das Partypotential sogar noch weiter steigern willst, dann wird es dich in den tiefsten Süden der Südinsel zur Partyhauptstadt Neuseelands verschlagen: Queenstown. Die Stadt hat bloß knapp 11.000 Einwohner und gefühlt die Hälfte davon besteht aus partywütigen Backpackern. Der Grund dafür ist einfach. Queenstown ist ein heiliger Ort für alle Adrenalinjunkies dieser Welt:

Skifahren, Mountainbiking und Hiken, Paragliding, Bungy Jumping, Fallschirmspringen, Canyon Swing (Pendel Bungy Jump von einem Kliff) und Jet Boating durch Schluchten sind nur ein paar Beispiele. Wie soll man sich bei der ganzen Auswahl bloß entscheiden? Und vor allem, wie schafft man es, diese Stadt nicht völlig pleite wieder zu verlassen?

Doch glücklicherweise findest du hier als Work & Traveler relativ leicht einen Job – sei es in der Gastronomie, in Hotels oder Hostels, oder in Klamottenläden – denn Queenstown ist so ziemlich die touristischste Stadt Neuseelands. In der Skisaison (Juni bis Oktober) könntest du vielleicht sogar einen Job als Skilehrer landen oder du versuchst dich in den unzähligen Pubs als Barkeeper. Und wenn du sehr viel Glück hast, wird im nahe gelegenen Glenorchy ein Hollywoodfilm gedreht und du kannst eine Statistenrolle ergattern. Wer in Queenstown keinen Job findet, der sucht einfach nicht richtig!

Neben der Feierei und dem ganzen Adrenalinzeugs hat die Stadt allerdings auch die unglaublichste Landschaft zu bieten, weshalb ich mich in Queenstown verliebt habe!

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Der kleine Stadtstrand am wunderschönen See Wakatipu lädt dich geradezu ein, dich an einem verkaterten Morgen hinzusetzen und die Aussicht auf die Remarkables Mountains zu genießen. Jede Fahrt entlang des gigantischen Sees ist ein fantastischer Augenschmaus!

Geheimtipp: Fahr mit deinem Auto die 13 Kiometer lange Schotterstraße zu den Remarkables Ski Fields hoch. Es ist die höchste Straße Neuseelands und sie endet bei der Ski Area Lodge, die unglaubliche 1.300 Meter über dem Wasserspiegel des Sees liegt. Wenn das mal keine Auto-ständig-anhalt-, Kinnlade-runterfall-, Kamera-klick-Aussichten sind! Ich glaube es wird deutlich, warum ich fast in Queenstown kleben geblieben wäre. ;-)

Irgendwann hat allerdings auch mal der größte Partymensch die Nase voll und sehnt sich nach etwas Ruhe. Das krasseste Kontrastprogramm zu Queenstown ist da wahrscheinlich Mount Cook Village.

Der Sternengucker

 

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Du suchst die absolute Einsamkeit? In Mount Cook Village findest du sie! Hier gibt es wirklich nicht viel: Ein Hotel, ein paar Hostels und bedauerlicherweise kein Supermarkt– das war’s. Es wäre also ratsam, nach offenen Stellen zu fragen (und dich mit Essen einzudecken), bevor du dort hinfährst. Ergatterst du allerdings einen Job, dann herzlichen Glückwunsch: Hier kannst du tagsüber in absoluter Einsamkeit die Seele baumeln lassen und nachts wirst du mit einem unwirklich strahlenden Sternenhimmel belohnt.

Bereits die 55 Kilometer lange Hinfahrt entlang des Lake Pukaki – mit ständigem Blick auf den Mount Cook – ist beeindruckend. Interessanter Fakt: Wenn du im Dorf ankommst, dann bist du näher an der Tasmanischen See (40km) als am anderen Ende des Lake Pukaki. Daran wirst du allerdings nicht denken, denn der alpine Ausblick wird dir die Sprache verschlagen.

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Dein einziges Dilemma wird es sein, dich für eine der zahlreichen Hiking Möglichkeiten zu entscheiden: Willst du dir den Tasman Glacier aus der Nähe ansehen, die Eisberg-Bootstour machen oder den Glacier View Track hiken? Letzteres ist eigentlich Pflicht. Nach einem 15-minütigen extrem steilen Aufstieg wirst du an der Spitze der Gletscherkante mit einem wundervollen Blick über den gesamten Gletschersee mit seinen umherschwebenden Eisbergen belohnt.

Ein weiterer winziger Ort, der dich mit seinem Sternenhimmel umhauen wird, ist Picton. Eigentlich ist der Ort sehr gut besucht – doch nur tagsüber, denn 90% der Touristen sind bloß auf der Durchreise. Der Grund: Picton dient als Fährhafen der von Wellington über die Cookstraße reichenden Verbindungsstrecke zwischen der Nord- und Südinsel Neuseelands.

Umso abgeschiedener wirkt Picton nachts. Je weiter du dich von der vereinzelten Beleuchtung entfernst und an der Bucht entlangschlenderst, desto strahlender werden die Sterne. Und der Blick in den Himmel lohnt sich, denn der völlig unbekannte Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre erstreckt sich über dir. Dem Sternenbild „Kreuz des Südens“  bist du wahrscheinlich schon am Flughafen begegnet – die vier Sterne schmücken die neuseeländische Flagge – und jetzt kannst du es in echt erblicken. Der „Große Wagen“ ist dagegen nirgens zu sehen. Stattdessen werden dir rechts neben dem Kreuz des Südens trübe Schleier auffallen, die du wahrscheinlich anfangs für Wolken hältst, die am Nachthimmel entlangziehen. Es handelt sich jedoch um die nächsten Nachbargalaxien der Milchstraße – die Magellanschen Wolken.

Wenn du diesen Anblick nicht verpassen willst, dann mach in Picton Halt. Du wirst zwar nicht ewig hierbleiben wollen, aber da du zwangsläufig mit der Fähre in Picton ankommst, lohnt es sich definitiv, ein paar Tage zu bleiben und kurz durchzuschnaufen. Dein Auszeitjahr ist schließlich kein Wettrennen, also nimm dir auch für abgeschiedene Orte etwas Zeit.

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Nachdem du Neuseelands Tierwelt und Einsamkeit genossen hast, willst du dich so richtig auspowern und danach an den schönsten Stränden Neuseelands entspannen? Dann sind die Orte im dritten Teil der Serie genau richtig für dich!

Welche dieser Städte ist dein Favorit? Kennst du noch einen anderen grandiosen Ort, der sich perfekt für Work & Travel in Neuseeland eignet?

 

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4 Kommentare

  1. Hallo Lisa,

    das sind aber tolle Tipps für Arbeitsplätze. Schaut einfach wundervoll aus :-) Kannst du mir sagen, ob du mit einer Agentur verreist bist? Ich würde auch gerne Work and Travel in Neuseeland machen, aber ohne eine Agentur im Rücken ist mir das etwas zu unsicher. Kannst du vielleicht http://www.stepin.de oder eine andere Organisation empfehlen?

    Ich freue mich von dir zu hören.

    LG, Marie

    • Hallo Marie,

      schön, dass dir mein Blogpost gefällt :)
      Ich habe alles alleine geplant und kann dir deshalb keine Agentur empfehlen. Ich kann das aber absolut verstehen, dass du am liebsten einen Plan und jemanden im Rücken hättest, der dir bei allem helfen kann. Du machst dir wahrscheinlich Sorgen, dass du da ankommst, keinen Job findest und dir das Geld ausgeht.
      Wenn es allerdings ein Land gibt, in dem du wirklich keine Agentur brauchst, dann ist das Neuseeland. Die Industrie dort ist auf Work & Traveller ausgerichtet und abhängig von ihnen. Es ist quasi unmöglich dort keinen Job zu finden, weil in allen möglichen Sparten ständig etwas angeboten wird. Klick dich zum Beispiel mal durch diese Suchmaschinen:
      http://www.seasonalwork.co.nz/online/welcome.csn
      http://www.backpackerboard.co.nz/work_jobs/index.php

      Du kannst unter anderem Kiwis pflücken oder auf einem Weingut arbeiten (das ist vor allem empfehlenswert, falls dein Englisch am Anfang noch nicht so gut ist). Oder du suchst dir Jobs, die du auch hier in Deutschland machen würdest: In einem Café kellnern oder in einem Klamottenladen arbeiten. Sehr beliebt ist es auch, in einem Hostel zu arbeiten (Rezeption, Betten beziehen, staubsaugen etc.), weil du dann meistens günstiger übernachten kannst bzw. die Übernachtung ein Teil deiner Bezahlung ist. Um dich etwas sicherer zu fühlen, kannst du auch schon bevor du nach Neuseeland fliegst einfach ein paar Orte und Hostels raussuchen und per Email nach einem Job fragen (schreib nicht zu förmlich, die Neuseeländer sind locker und wollen einfach nur eine nette Aushilfe). Dann hast du für die ersten paar Wochen schon etwas Sicherheit.

      Wenn du trotzdem eine Agentur möchtest, dann stöber mal hier. Guck dir einfach mal an, was sie für Services anbieten. Da bekommst du auf jeden Fall schon einen kleinen Eindruck, an was du alles denken solltest. Eigentlich kannst du das auch alles alleine organisieren.Die IRL (Steuernummer) kannst du zum Beispiel hier beantragen: http://www.ird.govt.nz/forms-guides/number/forms-500-599/ir595-form-individualirdapp.html
      Solche Starterpakete sind vor allem immer teurer als zum Beispiel die Übernachtungen selber über Hostelworld zu buchen. Und die Pakete kannst du zur Not sogar vor Ort in den großen Hostels buchen. Im Base Auckland wird das zum Beispiel angeboten und dort befindet sich auch ein kleines Reisebüro. Die Leute da helfen dir super weiter. Dort kannst du auch überlegen, mit welchen Transportmitteln du Neuseeland erkunden willst und Buspässe kaufen. Dazu habe ich einen ausführlichen Post geschrieben. Vielleicht hilft dir das weiter.

      Überleg dir einfach genau, was deine Stärken sind (kannst du zum Beispiel gut reiten? Dann kannst du vielleicht auf einer Farm mithelfen.) Etc.
      Du wirst auf jeden Fall etwas finden! Ich wünsche dir eine fantastische Zeit!

      LG, Lisa

      PS: Manchmal sind Stereotype übrigens ganz hilfreich. Wir Deutschen gelten in Neuseeland als total zuverlässige und sorgfältige Arbeiter. ;)

      PPS: Das ist jetzt eine total lange Antwort geworden. Das liegt wohl an meinem Fernweh nach Neuseeland!

  2. Hallo Lisa,
    wow, vielen lieben Dank für diese tolle Antwort. So viele Infos und Links, da hab ich erstmal genug zu lesen :-) Ich muss sagen, dass Neuseeland wie ein Schlaraffenland für Work & Traveller klingt. Aus anderen Ländern habe ich schon ganz andere Geschichten gehört. Du hast mir wirklich weiter geholfen und ja, die Stereotype über uns Deutsche können an vielen Stellen ein richtiger Türöffner sein :-)
    Also nochmals vielen, vielen Dank!!!
    LG, Marie

    • Liebe Marie,
      das freut mich, dass ich dir helfen konnte! :) Und frag mich ruhig, wenn du noch weitere Fragen hast.
      Ja, Neuseeland ist nicht nur in der Hinsicht wirklich ein Paradies. Deswegen wirst du unterwegs allerdings auch extrem vielen Deutschen begegnen. In einem kleinen Hostel in der Nähe der Waitomo Caves waren so viele Deutsche Backpacker und Work & Traveller, dass alle Deutsch gesprochen haben. Falls du also mal die Heimat vermisst, fahr da hin ;)
      LG, Lisa

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